Sony DSC-RX100 III Kompaktkamera (20.1 MP Digitalkamera, Exmor R Sensor, 3-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, WiFi/NFC) schwarz

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Leistungsstarker Alleskönner – die RX100 III Kompaktkamera: Größeres, lichtstärkeres Objektiv mit integriertem Sucher und T Beschichtung von ZEISS, BIONZ X Prozessor usw. All das kommt in einem schlanken und benutzerfreundlichen Design. Durch ihre Bildqualität von 20,1 Megapixeln (effektiv),…

Last updated on 21. Oktober 2019 00:36
Sony DSC-RX100 III Kompaktkamera (20.1 MP Digitalkamera, Exmor R Sensor, 3-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, WiFi/NFC) schwarz
Sony DSC-RX100 III Kompaktkamera (20.1 MP Digitalkamera, Exmor R Sensor, 3-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, WiFi/NFC) schwarz

Preisverlauf

Preisverlauf fürSONY Cyber-shot DSC-RX100 I Zeiss Digitalkamera, 20.2 Megapixel, 3.6x opt. Zoom, Schwarz
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Beschreibung

Zusätzliche Information

Details: Sony DSC-RX100 III Kompaktkamera (20.1 MP Digitalkamera, Exmor R Sensor, 3-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, WiFi/NFC) schwarz

Sensor- Auflösung (Megapixel)

20.1

Objektivhersteller

Zeiss

Image processor

BIONZ X™

Fotoauflösungen

5.472 x 3.648 Pixel, 3.888 x 2.592 Pixel, 2.736 x 1.824 Pixel, 4.864 x 3.648 Pixel, 3.648 x 2.736 Pixel, 2.592 × 1.944 Pixel, 5.472 x 3.080 Pixel, 3.648 x 2.056 Pixel, 2.720 x 1.528 Pixel, 3.648 x 3.648 Pixel, 2.544 x 2.544 Pixel, 1.920 x 1.920 Pixel, 1.2416 x 1.856 Pixel, 5.536 x 160 Pixel, 8.192 x 1.856, 3.872 x 2.160 Pixel

Lichtempfindlichkeit

ISO 125-12800

Sensor-Typ

EXMOR R® CMOS Sensor Typ 1.0

Sensor-Größe (mm)

13.2

Art.-Nr.

1859251

Optischer / Digitaler Zoom

2.9x, 44x (VGA)

Objektiv-Typ

ZEISS Vario-Sonnar® T* Objektiv

Brennweite

8.8-25.7 mm

Optischer Zoom (x)

2.9

Digitaler Zoom

44x (VGA)

Äquivalente Brennweite bei Kleinbild

24-70 mm

Autofokus

Einzelbild-Autofokus, Kontinuierlicher AF, DMF, Manuelle Fokussierung

Blitz max. Reichweite

10.2 m (Weitwinkel), 6.5 m (Tele)

Effektive Fotoauflösung (Megapixel)

20.1

Bildschirmdiagonale (cm/Zoll)

7.5 cm, 3 Zoll

Bildschirmdiagonale (cm) (cm)

7.5

Bildschirmdiagonale (Zoll) (Zoll)

3

Display Auflösung

1.228.800 Pixel

Display

TFT-LCD

Displayeigenschaften

Ausklappbar

Speichermedium

Speicherstick, Speicherkarte

mögliche Dateiformate

RAW, RAW & JPEG, Xtra fein, Fein, Standard, Schwenkpanorama (Breit, Standard)

geeignete Speicherkarten

MS Duo, MS PRO Duo, MS PRO Duo (High-Speed), MS PROHG Duo, MS Micro, MS Micro (Mark2), MS XC-HG Duo™, SD, SDHC, SDXC, microSD-Speicherkarte, microSDHC, microSDXC

Max. Verschlussgeschwindigkeit

1/2000 Sek.

Min. Verschlussgeschwindigkeit

30 Sek.

Integrierter Blitz

ja

Blitz min. Aufnahmeabstand

0.4 m (Weitwinkel), 0.4 m (Tele)

Maximale Blende

f/1.8-2.8

Blitzeinstellungen

Automatisch, Blitz ein, Slow Synchro, Synchronisierung auf 2. Vorhang, Blitz aus

Anschlüsse

1x Micro-USB 2.0 (inkl. Ladefunktion), 1x Micro-HDMI

Near Field Communication

ja

Bildstabilisator

Optisch

Anzahl Motivprogramme

15

Effekte

Spielzeugkamera, Pop Color, Postereffekt, Retro, Soft High Key-Effekt, Teilfarbfilter, Hochkontrast-Mono, Weichzeichner, HDR Painting, Rich-Tone-Mono, Miniatur, Wasserfarben, Illustration

Serienbildfunktion

ja

Serienbilder

5 Bilder pro Sekunde im Serienbildmodus mit Verschlusszeiten-Priorität

Manueller Weißabgleich

Auto, Tageslicht, Schatten, Kunstlicht, Bewölkt, Fluoreszierendes Licht (Warmweiß, Kaltweiß, Tageslichtweiß, Tageslicht), Blitz, Farbtemperatur/Farbfilter, Benutzerdefiniert

Belichtungskorrektur

±3 LW in 1/3 Schritten

Blenden- und Belichtungszeit manuell einstellbar

ja

Selbstauslöser

10 Sek., 2 Sek,

Nachtaufnahme Funktion

ja

Videoqualität

Full HD

Videoformate

XAVC S: 1920×1080 (60p,50p,25p,24p), 1280×720 (100p) (50Mbit/Sek.) – AVCHD: 1920×1080 (60p,50p,25p,24p) (max. 28Mbit/Sek.) – MP4: 1440×1080, 640×480 (25p)

Videoauflösung

1.920 x 1.080 Pixel, 50p, 25p, 100p

Suchertyp

Elektronisch

Gesichtserkennung

ja

WLAN

ja

Objektivanschluss

Vario-Sonnar T

Batterie-/ Akkutyp

NP-BX1

Akkuleistung in Aufnahmen

Bis zu 320 Bilder

Produkttyp

Digitalkamera

Besondere Merkmale

OLED Pop-up Sucher, Doppelter Verwacklungsschutz (Optischer SteadyShot + ISO) inkl. intelligentem Aktiv-Modus (Video)

Farbe

Schwarz

Gewicht

263 g, 290 g (inklusive Akku und Memory Stick)

Breite (mm)

101.6

Höhe (mm)

58.1

Tiefe (mm)

41

Lieferumfang

Digitalkamera, Akkusatz (NP-BX1), Netzteil, Micro-USB Kabel, Handgelenkschlaufe, Tragegurt, Anleitung

Setinhalte

Kamera

Hersteller Artikelnummer

DSCRX100M3.CE3

Videos

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Bewertungen (18)

18 Bewertungen für Sony DSC-RX100 III Kompaktkamera (20.1 MP Digitalkamera, Exmor R Sensor, 3-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, WiFi/NFC) schwarz

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  1. Cafogi

    Vorab: Es geht in der Rezension ausschließlich um den Bereich Fotos, Video findet bei mir nahezu keine Anwendung.Ich fotografiere in erster Linie (privat wie beruflich) mit Nikon DSLR (gegenwärtig D5300 und D850). Ich war auf der Suche nach einer Kamera für unterwegs, absolute Priorität hatte die Vorgabe, dass das Gerät in eine gewöhnliche Jeans-Hosentasche passt. Da geht es letztlich um wenige Millimeter, die zwischen “bequem zu tragen” und “nichts zu machen” entscheiden. Im nächsten Schritt wurde dann geschaut, ob die in Frage kommenden Kameras die geforderten hohen Qualitätsansprüche erfüllen können, andernfalls hätte ich das Vorhaben fallen lassen. Am Ende blieb im Grunde nur noch die Sony RX100 in ihren verschiedenen Ausführungen als Option übrig, alles anderen potentiellen Kandidaten passten entweder von den Abmessungen nicht ins Konzept und/ oder aber die Bildqualität, die mit deren xx-fach Zooms einhergeht, genügte nicht den Anforderungen.Die Wahl fiel letztlich auf die M3. Als Alternative für meine Anforderungen wäre die M5 in Frage gekommen, insbesondere der Phasen-Autofokus dieser Variante ist verlockend, jedoch lag die Preisdifferenz zum Kaufzeitpunkt bei knapp 400 Euro. Da die ansonsten in erster Linie im Bereich Video zu findenden Verbesserungen der M5 gegenüber der vorherigen Versionen für mich annähernd keine Relevanz haben, bin ich dann doch bei der erheblich günstigeren M3 geblieben (bei Kauf um 600 Euro), deren reine Bildqualität im Grunde identisch ist.Ich hatte die M3 ca. 16 Monate in Gebrauch. Den gedachten Zweck, bei höchstmöglicher Mobilität qualitativ hervorragende Bilder zu liefern hat die Kleine nahezu uneingeschränkt erfüllt. Als Reisekamera oder eben “Immerdabei-Knipse” ist die RX100 nahezu ideal. Wobei “Knipse” hier in die Irre führt, wenn man weiß, wie man mit dem Gerät richtig umgeht sind absolut professionelle Aufnahmen möglich, die auch wirklich hohen Ansprüchen genügen. Manchmal geradezu erschreckend!Das Objektiv ist schon bei Offenblende wirklich ordentlich, die beste Leistung zeigt es in allen Brennweitenbereichen aber um Blende 4.0 in Bezug auf das ganze Bildfeld, mittig ist auch 2,8 hervorragend bei leichtem Randabfall. ISO Verhalten etc., letztlich ist das alles hinreichend besprochen worden. Mir ist aus rein optischer/ hardwareseitiger (Sensor) Sicht in dieser kompakten Bauweise nichts besseres in die Hände gekommen. Viele mögen eine längere Brennweite vermissen, wer aber ambitionierter unterwegs ist weiß, dass hohe Zoomfaktoren immer auch mit optischen Schwächen einhergehen – neben der Tatsache, dass es mit einem Verlust an Lichtstärke einhergeht (wie die neue M6 gerade beweist, die aber unabhängig davon offenbar dennoch beeindruckende optische Leistung für diesen Brennweitenumfang zeigt). Ich halte fest: Die optische Leistung begeistert mich schlicht und ergreifend. Ich hätte das bis zu dem Zeitpunkt nicht für möglich gehalten. In vielen Belangen stehen die Ergebnisse denen einer Kombination wie Nikon D5300 + Nikkor 18-140 (das ist ein recht anständiges Kitobjektiv, aber bei weitem natürlich nicht „High-End“) in nichts nach, manchmal sind sie sogar den entscheidenden Tick besser, wenn die Bedingungen optimal sind. Das bezieht sich auf die reine Bildqualität, dass eine Kompaktkamera mit kleinem Sensor prinzipbedingt weit weniger Gestaltungsspielraum z.B. bzgl. gezielt eingesetzter Schärfentiefe usw. lässt, liegt in der physikalischen Natur der Sache! Aber selbst hier ist in Grenzen gezieltes Bokeh möglich, wenngleich das zu bestimmten Perspektiven zwingt, die z.B. für Portraits nicht gerade förderlich sind.Ich fotografiere nahezu ausschließlich in RAW, dabei fällt allerdings auf, dass schon die Rohdaten der Sony oft eine extreme und eher aufdringliche Schärfe aufweisen. Und zwar so scharf, dass ich nicht glaube, dass das die reine optische Leistung der Linse repräsentiert, ich denke (belegen kann ich es nicht!) das Sony hier mit einem Softwarealgorithmus nachhilft und es dabei ein wenig überzieht. Insbesondere sobald auch nur geringes Rauschen ins Spiel kommt, was für sich genommen gut zu kontrollieren ist, entstehen so in Kombination mit der überzogenen Schärfung bei feinen Details unschöne Artefakte. Bekommt man alles mit Bildbearbeitung in den Griff, aber es ist für mich ein klarer Fall von “zu viel des Guten”.Bei aller grundsätzlichen Begeisterung, was Sony da bei dieser extrem kompakten Bauweise möglich gemacht hat: Insbesondere software-/ firmwareseitig zeigt die M3 einige Schwächen. Manche sind eher so einzuordnen, dass man es eher als “schade” empfindet, dass es Sony hier nicht besser gemacht hat, andere sind schon fast als eklatante Fehler zu bezeichnen, die einen aufgrund der Praxisferne, die die Entwickler damit offenbaren, zum Kopfschütteln veranlassen.Was hier z.B. fehlt ist eine steuerbare ISO-Automatik, die eine Beeinflussung des der Verschlusszeit in Abhängigkeit zur Brennweite ermöglicht. Zwar arbeitet die ISO Automatik bei Blendenpriorität nach der klassischen Formel für die Verschlusszeit “1/Brennweite”, jedoch ist das recht optimistisch angesetzt bei den Extremauflösungen, insbesondere bei so einem kleinen Sensor mit der enormen Pixeldichte. Erst bei späteren Generationen der RX100 (bei der M5, M4 ist mir unbekannt) findet sich die Möglichkeit, die ISO Automatik dazu zu bewegen, auch “1/(2 x Brennweite)” und “1/(4 x Brennweite)” zu erzwingen (in Gegenrichtung ebenso). Bei der M3 muss man dann aber doch erst wieder mühsam in die Einstellungen, um entsprechende Belichtungszeiten zu erzwingen, die ISO Automatik bleibt damit klar unter ihren theoretischen Möglichkeiten. Das wäre natürlich auch mit einem simplen Firmware-Update zu bewerkstelligen, womit Sony allerdings sehr geizig ist!Extrem störend ist auch das Verhalten, dass nach einer Aktivierung des Suchers durch Ausklappen nach dessen Einklappen die Kamera grundsätzlich ausgeschaltet wird! Was soll das? Welche Logik besagt, dass ich nicht mehr fotografieren will, nur weil ich den Sucher einfahre? Zudem ist es doch naheliegend, dass man vielleicht einfach nur mal zwischendurch eine Bildkontrolle im Sucher durchführen will, wenn die Umgebung für das Display zu hell ist. Klappt man den Sucher dann ein, geht die Kiste aus. Diesbezüglich hagelte es von allen Seiten Kritik. Erst mit der M4 wurde dieses praxisfremde Verhalten abschaltbar gestaltet. Auch dieser extreme Nervfaktor ließe sich leicht mit einem Firmware-Update abstellen (ggf. halt als wählbare Option), aber auch hier Fehlanzeige bis heute.Zum Blitz: Ich kann absolut nachvollziehen, dass man hier andere Prioritäten gesetzt hat und Hardware-Features wie Blitzschuh der kompakten Bauweise untergeordnet hat. Was man dem kleinen Blitz zugute halten kann ist, dass man ihn mit dem Finger kippen kann und so sogar indirektes Blitzen möglich wird. Das hat natürlich aufgrund der geringen Leistung alles seine engen Grenzen. Auch das kein Problem, es liegt in der Natur der Sache! Aber: Warum hat man nicht die Möglichkeit implementiert, einen externen Blitz über die vorhandene USB-Buchse auf Synchron-/PC Kabel auszulösen? Auch das ist eine reine Softwarefrage! Was dann aber ambitioniertes Blitzen am Ende (fast) vollständig unmöglich macht ist die Tatsache, dass sich der Blitz nicht rein manuell steuern lässt. Das bedeutet, dass er immer einen (nicht wahrnehmbaren) Vor-/ Messblitz sendet (nicht zu verwechseln mit dem abstellbaren „anti rote Augen Blitz“) . Dadurch werden dann auch Fotozellen externer Blitze getriggert, so dass diese ausgelöst werden, bevor die eigentliche Aufnahme stattfindet – der Blitz ist somit nicht bildwirksam. Es gibt einige Blitze, die so einzustellen sind, dass sie diesen Vorblitz ignorieren, jedoch schränkt dieses nicht konfigurierbare Verhalten der Sony die Auswahl drastisch ein. Das ist wirklich sehr ärgerlich, zumal es nach meiner Beobachtung so ist, dass diese Kamera ansonsten sehr gerne von “Profis” und ambitionierten Amateuren als Zusatzkamera eingesetzt wird, die über entsprechendes Equipment verfügen. Es wird also nicht nur keine vernünftige Blitzmöglichkeit mitgeliefert (was ok ist), sondern es wird auch eine eigene Lösung damit regelrecht sabotiert. Sony schränkt damit das Einsatzfeld deutlich und völlig unnötig ein. Auch dieses Verhalten zeigt sich nach wie vor auch bei der M5, von kundenfreundlichen Updates hält Sony offensichtlich nicht viel. Für alle, für die ambitionierte Blitzfotografie kein Thema ist, spielt es keine Rolle, für alle anderen ist es aber eine ärgerliche Beschneidung der potentiellen Möglichkeiten. (SIEHE HIERZU meine Ergänzung am Ende dieser Rezension vom 30.11.2018).Zum Autofokus: Nun, es handelt sich um einen Kontrastautofokus, das typische “Pumpen” entspricht dann eben dem, was man zu erwarten hat. Ich habe ihn ausschließlich im Single-Modus und fast immer mit Einzelmessfeld genutzt, das ewige Gepumpe im kontinuierlichen Modus ist furchtbar. Aber: Das war mir bei Kauf bewusst, das Verhalten entspricht den Erwartungen. Jedoch zeigte der AF immer wieder einen Fehler, bei dem ich nicht abschließend klären konnte, ob es sich um einen individuellen Defekt oder einen allgemeinen “”Bug” handelt. Im Nahbereich “biss” sich der AF immer wieder mal fest und attestierte bei totaler Unschärfe, dass er nun scharf gestellt hat. Eine erneute Betätigung des AF brachte dann keine Korrektur, es blieb bei dieser unscharfen Einstellung. Also nicht leicht daneben, sondern wirklich komplette Fehlfokussierung (z.B. auf unendlich, anstatt auf 3 m). Es musste erst ein fernes Objekt anvisiert werden, danach brachte dann der erneute Versuch mit vorherigem Ziel und Bildausschnitt erfolgt. Dieses Verhalten trat unberechenbar auf und war auch nicht beliebig reproduzierbar. Es war auch relativ selten, jedoch führt es letztlich zu einem “Kontrollwahn”, da man dem AF nicht vertraut. Den souveränen Umgang mit der M3 hat das doch ein Stück weit eingeschränkt.Nach ca. einem Jahr trat dann ein weiterer Fehler auf: Der Sucher sprang immer wieder spontan von selbst aus dem Gehäuse. Natürlich dachte ich anfangs, ich sei irgendwie an den Hebel gekommen (was versehentlich allerdings kaum machbar ist). Mit der Zeit bestätigte es sich aber, dass das ein komplett eigenständiges Verhalten vorlag, das auch mit keiner anderen Funktion in irgendeinen Zusammenhang stand. In Verbindung mit dem oben beschriebenen Sachverhalt, dass die Kamera meint, es sei schlau sich abzustellen, wenn der Sucher dann eingefahren wird kann man sich sicher vorstellen, dass sich das Vergnügen bei solchen Fehlfunktionen in sehr engen Grenzen hält. Die Fehlfunktion trat mit der Zeit immer häufiger auf, was letztlich zur Reklamation führte. Am Ende der Prozedur stand dann letztlich der Neukauf einer M5 (meine Rezension dazu ist unten verlinkt). (EDIT 08.0918): Ein Zurücksetzen hat hier bei beiden Fehlern NICHT geholfen!)Mit der Bewertung tue ich mich etwas schwer. Die reine Bildqualität, wenn alles funktioniert, wie es soll, ist für diese kompakte Bauweise schlicht überragend. Dafür sind 5 Sterne angemessen! Die genannten firmwareseitigen Einschränkungen in Verbindung mit der Tatsache, dass hier problemlos mögliche Upgrades dem User bewusst vorenthalten werden (hier kann man sich ein Beispiel an Fuji nehmen, die z.T. Updates liefern, für die andere gleich ein neues Modell auf den Markt bringen) rechtfertigen aber einen Stern Abzug. Den zweiten Stern lässt sie dann durch den geschilderten Sucherdefekt und den AF-“Bug”/ Defekt liegen. Die Regulierung erfolgte hier über Amazon, nicht über Sony! Zudem sollte bei diesen Preisen der nach meiner Ansicht unverzichtbare Handgriff sowie ein Objektivdeckel (habe ich mir von einem Fremdhersteller dazugekauft, um die Lamellen zu schützen, ein absolutes MUST HAVE!) Teil des Lieferumfangs sein!Die Links zu diesen beiden Zubehörartikeln:Sony AG-R2 Griffbefestigung (geeignet für DSC-RX100, DSC-RX100II, DSC-RX100III, DSC-RX100IV, DSC-RX100V) schwarzKaiser, Objektiv-Schutzdeckel Zum Aufstülpen, 55 mm, Schwarz, 206900Von den Preisen teils lächerlicher Spielereien aus dem Sony eigenen App-Universum fange ich jetzt erst einmal gar nicht an. Allerdings ist hier zu attestieren, dass die grundlegende Fernsteuerung über Smartphone kostenfrei ist und auch wirklich gut funktioniert. Hier ist allerdings auch erst ein Update für den vollen Funktionsumfang notwendig, was allerdings die Registrierung bei Sony erzwingt (was wohl auch deshalb genau so angelegt ist, sonst wäre die Software vorinstalliert).Am Rande: Ja, die Tasten sind etwas „fummelig“…. aber nun, wer hier den Bedienkomfort einer Nikon D5 erwartet, hat das Prinzip wohl nicht verstanden, daher kann das kaum ein ernstzunehmender Kritikpunkt sein. Auch die Konfigurierbarkeit der Tastenbelegung ist vorbildlich, so dass man sich die individuelle wichtigen Funktionen sehr gut zurechtlegen kann, so dass sich die Fummelei anschießend in sehr engen Grenzen hält.Der ON/Off Knopf ist etwas (!) schwer zu fassen, aber wäre er erhaben designed bestünde eine große Gefahr, dass die Kamera in der Hosentasche angestellt wird – für die sie ja nun geradezu prädestiniert ist! Das ist nach meiner Ansicht durchaus sehr gut überlegt genau SO gestaltet worden.3 Sterne geben im Grunde nicht die grundsätzliche Begeisterung über die Bildqualität wieder, die ich eigentlich für dieses Stück Technik empfinde. Ich kann mich aber auch nicht überwinden, hier mehr zu verteilen, da die Firmwareschwächen letztlich eine sehr ignorante Haltung Sonys gegenüber dem Kunden dokumentieren und die Möglichkeiten für den Anwender unnötig einschränken. Und der letztendliche Defekt muss sich dann natürlich auch irgendwo niederschlagen. Festzuhalten ist auch, dass hier meine persönlichen Präferenzen in die Wertung mit eingehen. Wenn für einen Leser z.B. das Thema externer Blitz definitiv nicht relevant ist und er diesen nicht einmal nutzen würde, wenn ein Blitzschuh vorhanden wäre, kann er das gedanklich streichen und kommt so dem Stern Nr. 4 sehr nahe!Die Preise schwanken zum Zeitpunkt der Rezension sehr stark (innerhalb weniger Wochen um 25% runter und wieder rauf sind wiederholt vorgekommen) und somit auch die Differenzen zwischen den Modellen. Im Extremfall lagen zwischen der M3 und der M5 145% Unterschied! Und das nicht bei irgendwelchen Pseudo-EU-Anbietern, die letztlich doch in Hongkong sitzen und die Umsatzsteuer unterschlagen, sondern „offiziell“ von Amazon verkauft und geliefert! Es lohnt sich ggf. die Sache überlegt anzugehen und keine Spontankäufe zu tätigen.Meine Rezension zur M5 findet sich hier:https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R3IC486AS81FAQ?ref=pf_ov_at_pdctrvw_srp„ANHANG“:HIer und da wird Sony Etikettenschwindel vorgeworfen, weil der Sensor als „1 Zoll Sensor“ bezeichnet wird, aber nichts an ihm 1 Zoll misst. Die Bezeichnung ist aber keine Erfindung der Sony-Marketingabteilung sondern die gängige Bezeichnung dieser Sensorklasse. Sie leitet sich ab aus den Zeiten der Bildröhren, in denen die Vakkuumröre 1 Zoll maß. Das bildgebende Element in diesen Röhren hatte die Abmessungen, die denen dieses Sensors entsprechen. Um hier anfänglich eine Vergleichbarkeit zu schaffen hat sich die Bezeichnung 1-Zoll Sensor durchgesetzt. In der Tat irritierend, aber aus der Historie zu erklären und keine gezielte Verbrauchertäuschung.EDIT 30.11.2018 zur beschriebenen Blitzproblematik:Es gibt eine Option über einen externen Trigger für kleines Geld. Natürlich nur mit rein manueller Steuerung, aber immerhin. Ich habe so ein Gerät an meiner Studioblitzanlage in Betrieb und nutze dann die RX100 gerne für schnelle Kleinanzeigenfotos etc. Entscheidend ist die einstellbare Verzögerung, so dass der Hauptblitz nicht mit dem Messblitz ausgelöst wird. Ich habe da nur ein Gerät gefunden, dass das so beherrscht.Hier bei Amazon finde ich das Teil so nicht, bei Interesse auf den üblichen Plattformen nach „Flash Remote slave Trigger with red eye reduction“ suchen! Der erste den ich (aus China direkt) bekommen hatte war defekt (Buchse), der Ersatz tut was er soll. Funktioniert dann halt über ein klassisches Blitzsynchronkabel. Die Einstellung der Verzögerung ist auch unproblematisch, funktioniert da in jeder Stufe bei mir, ich muss nur auf „Verzögerung“ schalten, es ist also nicht erst mühsam die richtige Verzögerung zu ermitteln. Getestet mit Studioblitzen und Nikkor SB 900/910. Interner Blitz auf Mindetleistung mit – 3,0 EBV einstellen und mit Finger hochklappen, so dass der interne Blitz (nahezu) keine Bildwirkung hat. Alles weitere dann manuell an den externen Geräten einstellen.

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  2. Cafogi

    Vorab: Es geht in der Rezension ausschließlich um den Bereich Fotos, Video findet bei mir nahezu keine Anwendung.Ich fotografiere in erster Linie (privat wie beruflich) mit Nikon DSLR (gegenwärtig D5300 und D850). Ich war auf der Suche nach einer Kamera für unterwegs, absolute Priorität hatte die Vorgabe, dass das Gerät in eine gewöhnliche Jeans-Hosentasche passt. Da geht es letztlich um wenige Millimeter, die zwischen “bequem zu tragen” und “nichts zu machen” entscheiden. Im nächsten Schritt wurde dann geschaut, ob die in Frage kommenden Kameras die geforderten hohen Qualitätsansprüche erfüllen können, andernfalls hätte ich das Vorhaben fallen lassen. Am Ende blieb im Grunde nur noch die Sony RX100 in ihren verschiedenen Ausführungen als Option übrig, alles anderen potentiellen Kandidaten passten entweder von den Abmessungen nicht ins Konzept und/ oder aber die Bildqualität, die mit deren xx-fach Zooms einhergeht, genügte nicht den Anforderungen.Die Wahl fiel letztlich auf die M3. Als Alternative für meine Anforderungen wäre die M5 in Frage gekommen, insbesondere der Phasen-Autofokus dieser Variante ist verlockend, jedoch lag die Preisdifferenz zum Kaufzeitpunkt bei knapp 400 Euro. Da die ansonsten in erster Linie im Bereich Video zu findenden Verbesserungen der M5 gegenüber der vorherigen Versionen für mich annähernd keine Relevanz haben, bin ich dann doch bei der erheblich günstigeren M3 geblieben (bei Kauf um 600 Euro), deren reine Bildqualität im Grunde identisch ist.Ich hatte die M3 ca. 16 Monate in Gebrauch. Den gedachten Zweck, bei höchstmöglicher Mobilität qualitativ hervorragende Bilder zu liefern hat die Kleine nahezu uneingeschränkt erfüllt. Als Reisekamera oder eben “Immerdabei-Knipse” ist die RX100 nahezu ideal. Wobei “Knipse” hier in die Irre führt, wenn man weiß, wie man mit dem Gerät richtig umgeht sind absolut professionelle Aufnahmen möglich, die auch wirklich hohen Ansprüchen genügen. Manchmal geradezu erschreckend!Das Objektiv ist schon bei Offenblende wirklich ordentlich, die beste Leistung zeigt es in allen Brennweitenbereichen aber um Blende 4.0 in Bezug auf das ganze Bildfeld, mittig ist auch 2,8 hervorragend bei leichtem Randabfall. ISO Verhalten etc., letztlich ist das alles hinreichend besprochen worden. Mir ist aus rein optischer/ hardwareseitiger (Sensor) Sicht in dieser kompakten Bauweise nichts besseres in die Hände gekommen. Viele mögen eine längere Brennweite vermissen, wer aber ambitionierter unterwegs ist weiß, dass hohe Zoomfaktoren immer auch mit optischen Schwächen einhergehen – neben der Tatsache, dass es mit einem Verlust an Lichtstärke einhergeht (wie die neue M6 gerade beweist, die aber unabhängig davon offenbar dennoch beeindruckende optische Leistung für diesen Brennweitenumfang zeigt). Ich halte fest: Die optische Leistung begeistert mich schlicht und ergreifend. Ich hätte das bis zu dem Zeitpunkt nicht für möglich gehalten. In vielen Belangen stehen die Ergebnisse denen einer Kombination wie Nikon D5300 + Nikkor 18-140 (das ist ein recht anständiges Kitobjektiv, aber bei weitem natürlich nicht „High-End“) in nichts nach, manchmal sind sie sogar den entscheidenden Tick besser, wenn die Bedingungen optimal sind. Das bezieht sich auf die reine Bildqualität, dass eine Kompaktkamera mit kleinem Sensor prinzipbedingt weit weniger Gestaltungsspielraum z.B. bzgl. gezielt eingesetzter Schärfentiefe usw. lässt, liegt in der physikalischen Natur der Sache! Aber selbst hier ist in Grenzen gezieltes Bokeh möglich, wenngleich das zu bestimmten Perspektiven zwingt, die z.B. für Portraits nicht gerade förderlich sind.Ich fotografiere nahezu ausschließlich in RAW, dabei fällt allerdings auf, dass schon die Rohdaten der Sony oft eine extreme und eher aufdringliche Schärfe aufweisen. Und zwar so scharf, dass ich nicht glaube, dass das die reine optische Leistung der Linse repräsentiert, ich denke (belegen kann ich es nicht!) das Sony hier mit einem Softwarealgorithmus nachhilft und es dabei ein wenig überzieht. Insbesondere sobald auch nur geringes Rauschen ins Spiel kommt, was für sich genommen gut zu kontrollieren ist, entstehen so in Kombination mit der überzogenen Schärfung bei feinen Details unschöne Artefakte. Bekommt man alles mit Bildbearbeitung in den Griff, aber es ist für mich ein klarer Fall von “zu viel des Guten”.Bei aller grundsätzlichen Begeisterung, was Sony da bei dieser extrem kompakten Bauweise möglich gemacht hat: Insbesondere software-/ firmwareseitig zeigt die M3 einige Schwächen. Manche sind eher so einzuordnen, dass man es eher als “schade” empfindet, dass es Sony hier nicht besser gemacht hat, andere sind schon fast als eklatante Fehler zu bezeichnen, die einen aufgrund der Praxisferne, die die Entwickler damit offenbaren, zum Kopfschütteln veranlassen.Was hier z.B. fehlt ist eine steuerbare ISO-Automatik, die eine Beeinflussung des der Verschlusszeit in Abhängigkeit zur Brennweite ermöglicht. Zwar arbeitet die ISO Automatik bei Blendenpriorität nach der klassischen Formel für die Verschlusszeit “1/Brennweite”, jedoch ist das recht optimistisch angesetzt bei den Extremauflösungen, insbesondere bei so einem kleinen Sensor mit der enormen Pixeldichte. Erst bei späteren Generationen der RX100 (bei der M5, M4 ist mir unbekannt) findet sich die Möglichkeit, die ISO Automatik dazu zu bewegen, auch “1/(2 x Brennweite)” und “1/(4 x Brennweite)” zu erzwingen (in Gegenrichtung ebenso). Bei der M3 muss man dann aber doch erst wieder mühsam in die Einstellungen, um entsprechende Belichtungszeiten zu erzwingen, die ISO Automatik bleibt damit klar unter ihren theoretischen Möglichkeiten. Das wäre natürlich auch mit einem simplen Firmware-Update zu bewerkstelligen, womit Sony allerdings sehr geizig ist!Extrem störend ist auch das Verhalten, dass nach einer Aktivierung des Suchers durch Ausklappen nach dessen Einklappen die Kamera grundsätzlich ausgeschaltet wird! Was soll das? Welche Logik besagt, dass ich nicht mehr fotografieren will, nur weil ich den Sucher einfahre? Zudem ist es doch naheliegend, dass man vielleicht einfach nur mal zwischendurch eine Bildkontrolle im Sucher durchführen will, wenn die Umgebung für das Display zu hell ist. Klappt man den Sucher dann ein, geht die Kiste aus. Diesbezüglich hagelte es von allen Seiten Kritik. Erst mit der M4 wurde dieses praxisfremde Verhalten abschaltbar gestaltet. Auch dieser extreme Nervfaktor ließe sich leicht mit einem Firmware-Update abstellen (ggf. halt als wählbare Option), aber auch hier Fehlanzeige bis heute.Zum Blitz: Ich kann absolut nachvollziehen, dass man hier andere Prioritäten gesetzt hat und Hardware-Features wie Blitzschuh der kompakten Bauweise untergeordnet hat. Was man dem kleinen Blitz zugute halten kann ist, dass man ihn mit dem Finger kippen kann und so sogar indirektes Blitzen möglich wird. Das hat natürlich aufgrund der geringen Leistung alles seine engen Grenzen. Auch das kein Problem, es liegt in der Natur der Sache! Aber: Warum hat man nicht die Möglichkeit implementiert, einen externen Blitz über die vorhandene USB-Buchse auf Synchron-/PC Kabel auszulösen? Auch das ist eine reine Softwarefrage! Was dann aber ambitioniertes Blitzen am Ende (fast) vollständig unmöglich macht ist die Tatsache, dass sich der Blitz nicht rein manuell steuern lässt. Das bedeutet, dass er immer einen (nicht wahrnehmbaren) Vor-/ Messblitz sendet (nicht zu verwechseln mit dem abstellbaren „anti rote Augen Blitz“) . Dadurch werden dann auch Fotozellen externer Blitze getriggert, so dass diese ausgelöst werden, bevor die eigentliche Aufnahme stattfindet – der Blitz ist somit nicht bildwirksam. Es gibt einige Blitze, die so einzustellen sind, dass sie diesen Vorblitz ignorieren, jedoch schränkt dieses nicht konfigurierbare Verhalten der Sony die Auswahl drastisch ein. Das ist wirklich sehr ärgerlich, zumal es nach meiner Beobachtung so ist, dass diese Kamera ansonsten sehr gerne von “Profis” und ambitionierten Amateuren als Zusatzkamera eingesetzt wird, die über entsprechendes Equipment verfügen. Es wird also nicht nur keine vernünftige Blitzmöglichkeit mitgeliefert (was ok ist), sondern es wird auch eine eigene Lösung damit regelrecht sabotiert. Sony schränkt damit das Einsatzfeld deutlich und völlig unnötig ein. Auch dieses Verhalten zeigt sich nach wie vor auch bei der M5, von kundenfreundlichen Updates hält Sony offensichtlich nicht viel. Für alle, für die ambitionierte Blitzfotografie kein Thema ist, spielt es keine Rolle, für alle anderen ist es aber eine ärgerliche Beschneidung der potentiellen Möglichkeiten. (SIEHE HIERZU meine Ergänzung am Ende dieser Rezension vom 30.11.2018).Zum Autofokus: Nun, es handelt sich um einen Kontrastautofokus, das typische “Pumpen” entspricht dann eben dem, was man zu erwarten hat. Ich habe ihn ausschließlich im Single-Modus und fast immer mit Einzelmessfeld genutzt, das ewige Gepumpe im kontinuierlichen Modus ist furchtbar. Aber: Das war mir bei Kauf bewusst, das Verhalten entspricht den Erwartungen. Jedoch zeigte der AF immer wieder einen Fehler, bei dem ich nicht abschließend klären konnte, ob es sich um einen individuellen Defekt oder einen allgemeinen “”Bug” handelt. Im Nahbereich “biss” sich der AF immer wieder mal fest und attestierte bei totaler Unschärfe, dass er nun scharf gestellt hat. Eine erneute Betätigung des AF brachte dann keine Korrektur, es blieb bei dieser unscharfen Einstellung. Also nicht leicht daneben, sondern wirklich komplette Fehlfokussierung (z.B. auf unendlich, anstatt auf 3 m). Es musste erst ein fernes Objekt anvisiert werden, danach brachte dann der erneute Versuch mit vorherigem Ziel und Bildausschnitt erfolgt. Dieses Verhalten trat unberechenbar auf und war auch nicht beliebig reproduzierbar. Es war auch relativ selten, jedoch führt es letztlich zu einem “Kontrollwahn”, da man dem AF nicht vertraut. Den souveränen Umgang mit der M3 hat das doch ein Stück weit eingeschränkt.Nach ca. einem Jahr trat dann ein weiterer Fehler auf: Der Sucher sprang immer wieder spontan von selbst aus dem Gehäuse. Natürlich dachte ich anfangs, ich sei irgendwie an den Hebel gekommen (was versehentlich allerdings kaum machbar ist). Mit der Zeit bestätigte es sich aber, dass das ein komplett eigenständiges Verhalten vorlag, das auch mit keiner anderen Funktion in irgendeinen Zusammenhang stand. In Verbindung mit dem oben beschriebenen Sachverhalt, dass die Kamera meint, es sei schlau sich abzustellen, wenn der Sucher dann eingefahren wird kann man sich sicher vorstellen, dass sich das Vergnügen bei solchen Fehlfunktionen in sehr engen Grenzen hält. Die Fehlfunktion trat mit der Zeit immer häufiger auf, was letztlich zur Reklamation führte. Am Ende der Prozedur stand dann letztlich der Neukauf einer M5 (meine Rezension dazu ist unten verlinkt). (EDIT 08.0918): Ein Zurücksetzen hat hier bei beiden Fehlern NICHT geholfen!)Mit der Bewertung tue ich mich etwas schwer. Die reine Bildqualität, wenn alles funktioniert, wie es soll, ist für diese kompakte Bauweise schlicht überragend. Dafür sind 5 Sterne angemessen! Die genannten firmwareseitigen Einschränkungen in Verbindung mit der Tatsache, dass hier problemlos mögliche Upgrades dem User bewusst vorenthalten werden (hier kann man sich ein Beispiel an Fuji nehmen, die z.T. Updates liefern, für die andere gleich ein neues Modell auf den Markt bringen) rechtfertigen aber einen Stern Abzug. Den zweiten Stern lässt sie dann durch den geschilderten Sucherdefekt und den AF-“Bug”/ Defekt liegen. Die Regulierung erfolgte hier über Amazon, nicht über Sony! Zudem sollte bei diesen Preisen der nach meiner Ansicht unverzichtbare Handgriff sowie ein Objektivdeckel (habe ich mir von einem Fremdhersteller dazugekauft, um die Lamellen zu schützen, ein absolutes MUST HAVE!) Teil des Lieferumfangs sein!Die Links zu diesen beiden Zubehörartikeln:Sony AG-R2 Griffbefestigung (geeignet für DSC-RX100, DSC-RX100II, DSC-RX100III, DSC-RX100IV, DSC-RX100V) schwarzKaiser, Objektiv-Schutzdeckel Zum Aufstülpen, 55 mm, Schwarz, 206900Von den Preisen teils lächerlicher Spielereien aus dem Sony eigenen App-Universum fange ich jetzt erst einmal gar nicht an. Allerdings ist hier zu attestieren, dass die grundlegende Fernsteuerung über Smartphone kostenfrei ist und auch wirklich gut funktioniert. Hier ist allerdings auch erst ein Update für den vollen Funktionsumfang notwendig, was allerdings die Registrierung bei Sony erzwingt (was wohl auch deshalb genau so angelegt ist, sonst wäre die Software vorinstalliert).Am Rande: Ja, die Tasten sind etwas „fummelig“…. aber nun, wer hier den Bedienkomfort einer Nikon D5 erwartet, hat das Prinzip wohl nicht verstanden, daher kann das kaum ein ernstzunehmender Kritikpunkt sein. Auch die Konfigurierbarkeit der Tastenbelegung ist vorbildlich, so dass man sich die individuelle wichtigen Funktionen sehr gut zurechtlegen kann, so dass sich die Fummelei anschießend in sehr engen Grenzen hält.Der ON/Off Knopf ist etwas (!) schwer zu fassen, aber wäre er erhaben designed bestünde eine große Gefahr, dass die Kamera in der Hosentasche angestellt wird – für die sie ja nun geradezu prädestiniert ist! Das ist nach meiner Ansicht durchaus sehr gut überlegt genau SO gestaltet worden.3 Sterne geben im Grunde nicht die grundsätzliche Begeisterung über die Bildqualität wieder, die ich eigentlich für dieses Stück Technik empfinde. Ich kann mich aber auch nicht überwinden, hier mehr zu verteilen, da die Firmwareschwächen letztlich eine sehr ignorante Haltung Sonys gegenüber dem Kunden dokumentieren und die Möglichkeiten für den Anwender unnötig einschränken. Und der letztendliche Defekt muss sich dann natürlich auch irgendwo niederschlagen. Festzuhalten ist auch, dass hier meine persönlichen Präferenzen in die Wertung mit eingehen. Wenn für einen Leser z.B. das Thema externer Blitz definitiv nicht relevant ist und er diesen nicht einmal nutzen würde, wenn ein Blitzschuh vorhanden wäre, kann er das gedanklich streichen und kommt so dem Stern Nr. 4 sehr nahe!Die Preise schwanken zum Zeitpunkt der Rezension sehr stark (innerhalb weniger Wochen um 25% runter und wieder rauf sind wiederholt vorgekommen) und somit auch die Differenzen zwischen den Modellen. Im Extremfall lagen zwischen der M3 und der M5 145% Unterschied! Und das nicht bei irgendwelchen Pseudo-EU-Anbietern, die letztlich doch in Hongkong sitzen und die Umsatzsteuer unterschlagen, sondern „offiziell“ von Amazon verkauft und geliefert! Es lohnt sich ggf. die Sache überlegt anzugehen und keine Spontankäufe zu tätigen.Meine Rezension zur M5 findet sich hier:https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R3IC486AS81FAQ?ref=pf_ov_at_pdctrvw_srp„ANHANG“:HIer und da wird Sony Etikettenschwindel vorgeworfen, weil der Sensor als „1 Zoll Sensor“ bezeichnet wird, aber nichts an ihm 1 Zoll misst. Die Bezeichnung ist aber keine Erfindung der Sony-Marketingabteilung sondern die gängige Bezeichnung dieser Sensorklasse. Sie leitet sich ab aus den Zeiten der Bildröhren, in denen die Vakkuumröre 1 Zoll maß. Das bildgebende Element in diesen Röhren hatte die Abmessungen, die denen dieses Sensors entsprechen. Um hier anfänglich eine Vergleichbarkeit zu schaffen hat sich die Bezeichnung 1-Zoll Sensor durchgesetzt. In der Tat irritierend, aber aus der Historie zu erklären und keine gezielte Verbrauchertäuschung.EDIT 30.11.2018 zur beschriebenen Blitzproblematik:Es gibt eine Option über einen externen Trigger für kleines Geld. Natürlich nur mit rein manueller Steuerung, aber immerhin. Ich habe so ein Gerät an meiner Studioblitzanlage in Betrieb und nutze dann die RX100 gerne für schnelle Kleinanzeigenfotos etc. Entscheidend ist die einstellbare Verzögerung, so dass der Hauptblitz nicht mit dem Messblitz ausgelöst wird. Ich habe da nur ein Gerät gefunden, dass das so beherrscht.Hier bei Amazon finde ich das Teil so nicht, bei Interesse auf den üblichen Plattformen nach „Flash Remote slave Trigger with red eye reduction“ suchen! Der erste den ich (aus China direkt) bekommen hatte war defekt (Buchse), der Ersatz tut was er soll. Funktioniert dann halt über ein klassisches Blitzsynchronkabel. Die Einstellung der Verzögerung ist auch unproblematisch, funktioniert da in jeder Stufe bei mir, ich muss nur auf „Verzögerung“ schalten, es ist also nicht erst mühsam die richtige Verzögerung zu ermitteln. Getestet mit Studioblitzen und Nikkor SB 900/910. Interner Blitz auf Mindetleistung mit – 3,0 EBV einstellen und mit Finger hochklappen, so dass der interne Blitz (nahezu) keine Bildwirkung hat. Alles weitere dann manuell an den externen Geräten einstellen.

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  3. Cafogi

    Vorab: Es geht in der Rezension ausschließlich um den Bereich Fotos, Video findet bei mir nahezu keine Anwendung.Ich fotografiere in erster Linie (privat wie beruflich) mit Nikon DSLR (gegenwärtig D5300 und D850). Ich war auf der Suche nach einer Kamera für unterwegs, absolute Priorität hatte die Vorgabe, dass das Gerät in eine gewöhnliche Jeans-Hosentasche passt. Da geht es letztlich um wenige Millimeter, die zwischen “bequem zu tragen” und “nichts zu machen” entscheiden. Im nächsten Schritt wurde dann geschaut, ob die in Frage kommenden Kameras die geforderten hohen Qualitätsansprüche erfüllen können, andernfalls hätte ich das Vorhaben fallen lassen. Am Ende blieb im Grunde nur noch die Sony RX100 in ihren verschiedenen Ausführungen als Option übrig, alles anderen potentiellen Kandidaten passten entweder von den Abmessungen nicht ins Konzept und/ oder aber die Bildqualität, die mit deren xx-fach Zooms einhergeht, genügte nicht den Anforderungen.Die Wahl fiel letztlich auf die M3. Als Alternative für meine Anforderungen wäre die M5 in Frage gekommen, insbesondere der Phasen-Autofokus dieser Variante ist verlockend, jedoch lag die Preisdifferenz zum Kaufzeitpunkt bei knapp 400 Euro. Da die ansonsten in erster Linie im Bereich Video zu findenden Verbesserungen der M5 gegenüber der vorherigen Versionen für mich annähernd keine Relevanz haben, bin ich dann doch bei der erheblich günstigeren M3 geblieben (bei Kauf um 600 Euro), deren reine Bildqualität im Grunde identisch ist.Ich hatte die M3 ca. 16 Monate in Gebrauch. Den gedachten Zweck, bei höchstmöglicher Mobilität qualitativ hervorragende Bilder zu liefern hat die Kleine nahezu uneingeschränkt erfüllt. Als Reisekamera oder eben “Immerdabei-Knipse” ist die RX100 nahezu ideal. Wobei “Knipse” hier in die Irre führt, wenn man weiß, wie man mit dem Gerät richtig umgeht sind absolut professionelle Aufnahmen möglich, die auch wirklich hohen Ansprüchen genügen. Manchmal geradezu erschreckend!Das Objektiv ist schon bei Offenblende wirklich ordentlich, die beste Leistung zeigt es in allen Brennweitenbereichen aber um Blende 4.0 in Bezug auf das ganze Bildfeld, mittig ist auch 2,8 hervorragend bei leichtem Randabfall. ISO Verhalten etc., letztlich ist das alles hinreichend besprochen worden. Mir ist aus rein optischer/ hardwareseitiger (Sensor) Sicht in dieser kompakten Bauweise nichts besseres in die Hände gekommen. Viele mögen eine längere Brennweite vermissen, wer aber ambitionierter unterwegs ist weiß, dass hohe Zoomfaktoren immer auch mit optischen Schwächen einhergehen – neben der Tatsache, dass es mit einem Verlust an Lichtstärke einhergeht (wie die neue M6 gerade beweist, die aber unabhängig davon offenbar dennoch beeindruckende optische Leistung für diesen Brennweitenumfang zeigt). Ich halte fest: Die optische Leistung begeistert mich schlicht und ergreifend. Ich hätte das bis zu dem Zeitpunkt nicht für möglich gehalten. In vielen Belangen stehen die Ergebnisse denen einer Kombination wie Nikon D5300 + Nikkor 18-140 (das ist ein recht anständiges Kitobjektiv, aber bei weitem natürlich nicht „High-End“) in nichts nach, manchmal sind sie sogar den entscheidenden Tick besser, wenn die Bedingungen optimal sind. Das bezieht sich auf die reine Bildqualität, dass eine Kompaktkamera mit kleinem Sensor prinzipbedingt weit weniger Gestaltungsspielraum z.B. bzgl. gezielt eingesetzter Schärfentiefe usw. lässt, liegt in der physikalischen Natur der Sache! Aber selbst hier ist in Grenzen gezieltes Bokeh möglich, wenngleich das zu bestimmten Perspektiven zwingt, die z.B. für Portraits nicht gerade förderlich sind.Ich fotografiere nahezu ausschließlich in RAW, dabei fällt allerdings auf, dass schon die Rohdaten der Sony oft eine extreme und eher aufdringliche Schärfe aufweisen. Und zwar so scharf, dass ich nicht glaube, dass das die reine optische Leistung der Linse repräsentiert, ich denke (belegen kann ich es nicht!) das Sony hier mit einem Softwarealgorithmus nachhilft und es dabei ein wenig überzieht. Insbesondere sobald auch nur geringes Rauschen ins Spiel kommt, was für sich genommen gut zu kontrollieren ist, entstehen so in Kombination mit der überzogenen Schärfung bei feinen Details unschöne Artefakte. Bekommt man alles mit Bildbearbeitung in den Griff, aber es ist für mich ein klarer Fall von “zu viel des Guten”.Bei aller grundsätzlichen Begeisterung, was Sony da bei dieser extrem kompakten Bauweise möglich gemacht hat: Insbesondere software-/ firmwareseitig zeigt die M3 einige Schwächen. Manche sind eher so einzuordnen, dass man es eher als “schade” empfindet, dass es Sony hier nicht besser gemacht hat, andere sind schon fast als eklatante Fehler zu bezeichnen, die einen aufgrund der Praxisferne, die die Entwickler damit offenbaren, zum Kopfschütteln veranlassen.Was hier z.B. fehlt ist eine steuerbare ISO-Automatik, die eine Beeinflussung des der Verschlusszeit in Abhängigkeit zur Brennweite ermöglicht. Zwar arbeitet die ISO Automatik bei Blendenpriorität nach der klassischen Formel für die Verschlusszeit “1/Brennweite”, jedoch ist das recht optimistisch angesetzt bei den Extremauflösungen, insbesondere bei so einem kleinen Sensor mit der enormen Pixeldichte. Erst bei späteren Generationen der RX100 (bei der M5, M4 ist mir unbekannt) findet sich die Möglichkeit, die ISO Automatik dazu zu bewegen, auch “1/(2 x Brennweite)” und “1/(4 x Brennweite)” zu erzwingen (in Gegenrichtung ebenso). Bei der M3 muss man dann aber doch erst wieder mühsam in die Einstellungen, um entsprechende Belichtungszeiten zu erzwingen, die ISO Automatik bleibt damit klar unter ihren theoretischen Möglichkeiten. Das wäre natürlich auch mit einem simplen Firmware-Update zu bewerkstelligen, womit Sony allerdings sehr geizig ist!Extrem störend ist auch das Verhalten, dass nach einer Aktivierung des Suchers durch Ausklappen nach dessen Einklappen die Kamera grundsätzlich ausgeschaltet wird! Was soll das? Welche Logik besagt, dass ich nicht mehr fotografieren will, nur weil ich den Sucher einfahre? Zudem ist es doch naheliegend, dass man vielleicht einfach nur mal zwischendurch eine Bildkontrolle im Sucher durchführen will, wenn die Umgebung für das Display zu hell ist. Klappt man den Sucher dann ein, geht die Kiste aus. Diesbezüglich hagelte es von allen Seiten Kritik. Erst mit der M4 wurde dieses praxisfremde Verhalten abschaltbar gestaltet. Auch dieser extreme Nervfaktor ließe sich leicht mit einem Firmware-Update abstellen (ggf. halt als wählbare Option), aber auch hier Fehlanzeige bis heute.Zum Blitz: Ich kann absolut nachvollziehen, dass man hier andere Prioritäten gesetzt hat und Hardware-Features wie Blitzschuh der kompakten Bauweise untergeordnet hat. Was man dem kleinen Blitz zugute halten kann ist, dass man ihn mit dem Finger kippen kann und so sogar indirektes Blitzen möglich wird. Das hat natürlich aufgrund der geringen Leistung alles seine engen Grenzen. Auch das kein Problem, es liegt in der Natur der Sache! Aber: Warum hat man nicht die Möglichkeit implementiert, einen externen Blitz über die vorhandene USB-Buchse auf Synchron-/PC Kabel auszulösen? Auch das ist eine reine Softwarefrage! Was dann aber ambitioniertes Blitzen am Ende (fast) vollständig unmöglich macht ist die Tatsache, dass sich der Blitz nicht rein manuell steuern lässt. Das bedeutet, dass er immer einen (nicht wahrnehmbaren) Vor-/ Messblitz sendet (nicht zu verwechseln mit dem abstellbaren „anti rote Augen Blitz“) . Dadurch werden dann auch Fotozellen externer Blitze getriggert, so dass diese ausgelöst werden, bevor die eigentliche Aufnahme stattfindet – der Blitz ist somit nicht bildwirksam. Es gibt einige Blitze, die so einzustellen sind, dass sie diesen Vorblitz ignorieren, jedoch schränkt dieses nicht konfigurierbare Verhalten der Sony die Auswahl drastisch ein. Das ist wirklich sehr ärgerlich, zumal es nach meiner Beobachtung so ist, dass diese Kamera ansonsten sehr gerne von “Profis” und ambitionierten Amateuren als Zusatzkamera eingesetzt wird, die über entsprechendes Equipment verfügen. Es wird also nicht nur keine vernünftige Blitzmöglichkeit mitgeliefert (was ok ist), sondern es wird auch eine eigene Lösung damit regelrecht sabotiert. Sony schränkt damit das Einsatzfeld deutlich und völlig unnötig ein. Auch dieses Verhalten zeigt sich nach wie vor auch bei der M5, von kundenfreundlichen Updates hält Sony offensichtlich nicht viel. Für alle, für die ambitionierte Blitzfotografie kein Thema ist, spielt es keine Rolle, für alle anderen ist es aber eine ärgerliche Beschneidung der potentiellen Möglichkeiten. (SIEHE HIERZU meine Ergänzung am Ende dieser Rezension vom 30.11.2018).Zum Autofokus: Nun, es handelt sich um einen Kontrastautofokus, das typische “Pumpen” entspricht dann eben dem, was man zu erwarten hat. Ich habe ihn ausschließlich im Single-Modus und fast immer mit Einzelmessfeld genutzt, das ewige Gepumpe im kontinuierlichen Modus ist furchtbar. Aber: Das war mir bei Kauf bewusst, das Verhalten entspricht den Erwartungen. Jedoch zeigte der AF immer wieder einen Fehler, bei dem ich nicht abschließend klären konnte, ob es sich um einen individuellen Defekt oder einen allgemeinen “”Bug” handelt. Im Nahbereich “biss” sich der AF immer wieder mal fest und attestierte bei totaler Unschärfe, dass er nun scharf gestellt hat. Eine erneute Betätigung des AF brachte dann keine Korrektur, es blieb bei dieser unscharfen Einstellung. Also nicht leicht daneben, sondern wirklich komplette Fehlfokussierung (z.B. auf unendlich, anstatt auf 3 m). Es musste erst ein fernes Objekt anvisiert werden, danach brachte dann der erneute Versuch mit vorherigem Ziel und Bildausschnitt erfolgt. Dieses Verhalten trat unberechenbar auf und war auch nicht beliebig reproduzierbar. Es war auch relativ selten, jedoch führt es letztlich zu einem “Kontrollwahn”, da man dem AF nicht vertraut. Den souveränen Umgang mit der M3 hat das doch ein Stück weit eingeschränkt.Nach ca. einem Jahr trat dann ein weiterer Fehler auf: Der Sucher sprang immer wieder spontan von selbst aus dem Gehäuse. Natürlich dachte ich anfangs, ich sei irgendwie an den Hebel gekommen (was versehentlich allerdings kaum machbar ist). Mit der Zeit bestätigte es sich aber, dass das ein komplett eigenständiges Verhalten vorlag, das auch mit keiner anderen Funktion in irgendeinen Zusammenhang stand. In Verbindung mit dem oben beschriebenen Sachverhalt, dass die Kamera meint, es sei schlau sich abzustellen, wenn der Sucher dann eingefahren wird kann man sich sicher vorstellen, dass sich das Vergnügen bei solchen Fehlfunktionen in sehr engen Grenzen hält. Die Fehlfunktion trat mit der Zeit immer häufiger auf, was letztlich zur Reklamation führte. Am Ende der Prozedur stand dann letztlich der Neukauf einer M5 (meine Rezension dazu ist unten verlinkt). (EDIT 08.0918): Ein Zurücksetzen hat hier bei beiden Fehlern NICHT geholfen!)Mit der Bewertung tue ich mich etwas schwer. Die reine Bildqualität, wenn alles funktioniert, wie es soll, ist für diese kompakte Bauweise schlicht überragend. Dafür sind 5 Sterne angemessen! Die genannten firmwareseitigen Einschränkungen in Verbindung mit der Tatsache, dass hier problemlos mögliche Upgrades dem User bewusst vorenthalten werden (hier kann man sich ein Beispiel an Fuji nehmen, die z.T. Updates liefern, für die andere gleich ein neues Modell auf den Markt bringen) rechtfertigen aber einen Stern Abzug. Den zweiten Stern lässt sie dann durch den geschilderten Sucherdefekt und den AF-“Bug”/ Defekt liegen. Die Regulierung erfolgte hier über Amazon, nicht über Sony! Zudem sollte bei diesen Preisen der nach meiner Ansicht unverzichtbare Handgriff sowie ein Objektivdeckel (habe ich mir von einem Fremdhersteller dazugekauft, um die Lamellen zu schützen, ein absolutes MUST HAVE!) Teil des Lieferumfangs sein!Die Links zu diesen beiden Zubehörartikeln:Sony AG-R2 Griffbefestigung (geeignet für DSC-RX100, DSC-RX100II, DSC-RX100III, DSC-RX100IV, DSC-RX100V) schwarzKaiser, Objektiv-Schutzdeckel Zum Aufstülpen, 55 mm, Schwarz, 206900Von den Preisen teils lächerlicher Spielereien aus dem Sony eigenen App-Universum fange ich jetzt erst einmal gar nicht an. Allerdings ist hier zu attestieren, dass die grundlegende Fernsteuerung über Smartphone kostenfrei ist und auch wirklich gut funktioniert. Hier ist allerdings auch erst ein Update für den vollen Funktionsumfang notwendig, was allerdings die Registrierung bei Sony erzwingt (was wohl auch deshalb genau so angelegt ist, sonst wäre die Software vorinstalliert).Am Rande: Ja, die Tasten sind etwas „fummelig“…. aber nun, wer hier den Bedienkomfort einer Nikon D5 erwartet, hat das Prinzip wohl nicht verstanden, daher kann das kaum ein ernstzunehmender Kritikpunkt sein. Auch die Konfigurierbarkeit der Tastenbelegung ist vorbildlich, so dass man sich die individuelle wichtigen Funktionen sehr gut zurechtlegen kann, so dass sich die Fummelei anschießend in sehr engen Grenzen hält.Der ON/Off Knopf ist etwas (!) schwer zu fassen, aber wäre er erhaben designed bestünde eine große Gefahr, dass die Kamera in der Hosentasche angestellt wird – für die sie ja nun geradezu prädestiniert ist! Das ist nach meiner Ansicht durchaus sehr gut überlegt genau SO gestaltet worden.3 Sterne geben im Grunde nicht die grundsätzliche Begeisterung über die Bildqualität wieder, die ich eigentlich für dieses Stück Technik empfinde. Ich kann mich aber auch nicht überwinden, hier mehr zu verteilen, da die Firmwareschwächen letztlich eine sehr ignorante Haltung Sonys gegenüber dem Kunden dokumentieren und die Möglichkeiten für den Anwender unnötig einschränken. Und der letztendliche Defekt muss sich dann natürlich auch irgendwo niederschlagen. Festzuhalten ist auch, dass hier meine persönlichen Präferenzen in die Wertung mit eingehen. Wenn für einen Leser z.B. das Thema externer Blitz definitiv nicht relevant ist und er diesen nicht einmal nutzen würde, wenn ein Blitzschuh vorhanden wäre, kann er das gedanklich streichen und kommt so dem Stern Nr. 4 sehr nahe!Die Preise schwanken zum Zeitpunkt der Rezension sehr stark (innerhalb weniger Wochen um 25% runter und wieder rauf sind wiederholt vorgekommen) und somit auch die Differenzen zwischen den Modellen. Im Extremfall lagen zwischen der M3 und der M5 145% Unterschied! Und das nicht bei irgendwelchen Pseudo-EU-Anbietern, die letztlich doch in Hongkong sitzen und die Umsatzsteuer unterschlagen, sondern „offiziell“ von Amazon verkauft und geliefert! Es lohnt sich ggf. die Sache überlegt anzugehen und keine Spontankäufe zu tätigen.Meine Rezension zur M5 findet sich hier:https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R3IC486AS81FAQ?ref=pf_ov_at_pdctrvw_srp„ANHANG“:HIer und da wird Sony Etikettenschwindel vorgeworfen, weil der Sensor als „1 Zoll Sensor“ bezeichnet wird, aber nichts an ihm 1 Zoll misst. Die Bezeichnung ist aber keine Erfindung der Sony-Marketingabteilung sondern die gängige Bezeichnung dieser Sensorklasse. Sie leitet sich ab aus den Zeiten der Bildröhren, in denen die Vakkuumröre 1 Zoll maß. Das bildgebende Element in diesen Röhren hatte die Abmessungen, die denen dieses Sensors entsprechen. Um hier anfänglich eine Vergleichbarkeit zu schaffen hat sich die Bezeichnung 1-Zoll Sensor durchgesetzt. In der Tat irritierend, aber aus der Historie zu erklären und keine gezielte Verbrauchertäuschung.EDIT 30.11.2018 zur beschriebenen Blitzproblematik:Es gibt eine Option über einen externen Trigger für kleines Geld. Natürlich nur mit rein manueller Steuerung, aber immerhin. Ich habe so ein Gerät an meiner Studioblitzanlage in Betrieb und nutze dann die RX100 gerne für schnelle Kleinanzeigenfotos etc. Entscheidend ist die einstellbare Verzögerung, so dass der Hauptblitz nicht mit dem Messblitz ausgelöst wird. Ich habe da nur ein Gerät gefunden, dass das so beherrscht.Hier bei Amazon finde ich das Teil so nicht, bei Interesse auf den üblichen Plattformen nach „Flash Remote slave Trigger with red eye reduction“ suchen! Der erste den ich (aus China direkt) bekommen hatte war defekt (Buchse), der Ersatz tut was er soll. Funktioniert dann halt über ein klassisches Blitzsynchronkabel. Die Einstellung der Verzögerung ist auch unproblematisch, funktioniert da in jeder Stufe bei mir, ich muss nur auf „Verzögerung“ schalten, es ist also nicht erst mühsam die richtige Verzögerung zu ermitteln. Getestet mit Studioblitzen und Nikkor SB 900/910. Interner Blitz auf Mindetleistung mit – 3,0 EBV einstellen und mit Finger hochklappen, so dass der interne Blitz (nahezu) keine Bildwirkung hat. Alles weitere dann manuell an den externen Geräten einstellen.

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  4. Cafogi

    Vorab: Es geht in der Rezension ausschließlich um den Bereich Fotos, Video findet bei mir nahezu keine Anwendung.Ich fotografiere in erster Linie (privat wie beruflich) mit Nikon DSLR (gegenwärtig D5300 und D850). Ich war auf der Suche nach einer Kamera für unterwegs, absolute Priorität hatte die Vorgabe, dass das Gerät in eine gewöhnliche Jeans-Hosentasche passt. Da geht es letztlich um wenige Millimeter, die zwischen “bequem zu tragen” und “nichts zu machen” entscheiden. Im nächsten Schritt wurde dann geschaut, ob die in Frage kommenden Kameras die geforderten hohen Qualitätsansprüche erfüllen können, andernfalls hätte ich das Vorhaben fallen lassen. Am Ende blieb im Grunde nur noch die Sony RX100 in ihren verschiedenen Ausführungen als Option übrig, alles anderen potentiellen Kandidaten passten entweder von den Abmessungen nicht ins Konzept und/ oder aber die Bildqualität, die mit deren xx-fach Zooms einhergeht, genügte nicht den Anforderungen.Die Wahl fiel letztlich auf die M3. Als Alternative für meine Anforderungen wäre die M5 in Frage gekommen, insbesondere der Phasen-Autofokus dieser Variante ist verlockend, jedoch lag die Preisdifferenz zum Kaufzeitpunkt bei knapp 400 Euro. Da die ansonsten in erster Linie im Bereich Video zu findenden Verbesserungen der M5 gegenüber der vorherigen Versionen für mich annähernd keine Relevanz haben, bin ich dann doch bei der erheblich günstigeren M3 geblieben (bei Kauf um 600 Euro), deren reine Bildqualität im Grunde identisch ist.Ich hatte die M3 ca. 16 Monate in Gebrauch. Den gedachten Zweck, bei höchstmöglicher Mobilität qualitativ hervorragende Bilder zu liefern hat die Kleine nahezu uneingeschränkt erfüllt. Als Reisekamera oder eben “Immerdabei-Knipse” ist die RX100 nahezu ideal. Wobei “Knipse” hier in die Irre führt, wenn man weiß, wie man mit dem Gerät richtig umgeht sind absolut professionelle Aufnahmen möglich, die auch wirklich hohen Ansprüchen genügen. Manchmal geradezu erschreckend!Das Objektiv ist schon bei Offenblende wirklich ordentlich, die beste Leistung zeigt es in allen Brennweitenbereichen aber um Blende 4.0 in Bezug auf das ganze Bildfeld, mittig ist auch 2,8 hervorragend bei leichtem Randabfall. ISO Verhalten etc., letztlich ist das alles hinreichend besprochen worden. Mir ist aus rein optischer/ hardwareseitiger (Sensor) Sicht in dieser kompakten Bauweise nichts besseres in die Hände gekommen. Viele mögen eine längere Brennweite vermissen, wer aber ambitionierter unterwegs ist weiß, dass hohe Zoomfaktoren immer auch mit optischen Schwächen einhergehen – neben der Tatsache, dass es mit einem Verlust an Lichtstärke einhergeht (wie die neue M6 gerade beweist, die aber unabhängig davon offenbar dennoch beeindruckende optische Leistung für diesen Brennweitenumfang zeigt). Ich halte fest: Die optische Leistung begeistert mich schlicht und ergreifend. Ich hätte das bis zu dem Zeitpunkt nicht für möglich gehalten. In vielen Belangen stehen die Ergebnisse denen einer Kombination wie Nikon D5300 + Nikkor 18-140 (das ist ein recht anständiges Kitobjektiv, aber bei weitem natürlich nicht „High-End“) in nichts nach, manchmal sind sie sogar den entscheidenden Tick besser, wenn die Bedingungen optimal sind. Das bezieht sich auf die reine Bildqualität, dass eine Kompaktkamera mit kleinem Sensor prinzipbedingt weit weniger Gestaltungsspielraum z.B. bzgl. gezielt eingesetzter Schärfentiefe usw. lässt, liegt in der physikalischen Natur der Sache! Aber selbst hier ist in Grenzen gezieltes Bokeh möglich, wenngleich das zu bestimmten Perspektiven zwingt, die z.B. für Portraits nicht gerade förderlich sind.Ich fotografiere nahezu ausschließlich in RAW, dabei fällt allerdings auf, dass schon die Rohdaten der Sony oft eine extreme und eher aufdringliche Schärfe aufweisen. Und zwar so scharf, dass ich nicht glaube, dass das die reine optische Leistung der Linse repräsentiert, ich denke (belegen kann ich es nicht!) das Sony hier mit einem Softwarealgorithmus nachhilft und es dabei ein wenig überzieht. Insbesondere sobald auch nur geringes Rauschen ins Spiel kommt, was für sich genommen gut zu kontrollieren ist, entstehen so in Kombination mit der überzogenen Schärfung bei feinen Details unschöne Artefakte. Bekommt man alles mit Bildbearbeitung in den Griff, aber es ist für mich ein klarer Fall von “zu viel des Guten”.Bei aller grundsätzlichen Begeisterung, was Sony da bei dieser extrem kompakten Bauweise möglich gemacht hat: Insbesondere software-/ firmwareseitig zeigt die M3 einige Schwächen. Manche sind eher so einzuordnen, dass man es eher als “schade” empfindet, dass es Sony hier nicht besser gemacht hat, andere sind schon fast als eklatante Fehler zu bezeichnen, die einen aufgrund der Praxisferne, die die Entwickler damit offenbaren, zum Kopfschütteln veranlassen.Was hier z.B. fehlt ist eine steuerbare ISO-Automatik, die eine Beeinflussung des der Verschlusszeit in Abhängigkeit zur Brennweite ermöglicht. Zwar arbeitet die ISO Automatik bei Blendenpriorität nach der klassischen Formel für die Verschlusszeit “1/Brennweite”, jedoch ist das recht optimistisch angesetzt bei den Extremauflösungen, insbesondere bei so einem kleinen Sensor mit der enormen Pixeldichte. Erst bei späteren Generationen der RX100 (bei der M5, M4 ist mir unbekannt) findet sich die Möglichkeit, die ISO Automatik dazu zu bewegen, auch “1/(2 x Brennweite)” und “1/(4 x Brennweite)” zu erzwingen (in Gegenrichtung ebenso). Bei der M3 muss man dann aber doch erst wieder mühsam in die Einstellungen, um entsprechende Belichtungszeiten zu erzwingen, die ISO Automatik bleibt damit klar unter ihren theoretischen Möglichkeiten. Das wäre natürlich auch mit einem simplen Firmware-Update zu bewerkstelligen, womit Sony allerdings sehr geizig ist!Extrem störend ist auch das Verhalten, dass nach einer Aktivierung des Suchers durch Ausklappen nach dessen Einklappen die Kamera grundsätzlich ausgeschaltet wird! Was soll das? Welche Logik besagt, dass ich nicht mehr fotografieren will, nur weil ich den Sucher einfahre? Zudem ist es doch naheliegend, dass man vielleicht einfach nur mal zwischendurch eine Bildkontrolle im Sucher durchführen will, wenn die Umgebung für das Display zu hell ist. Klappt man den Sucher dann ein, geht die Kiste aus. Diesbezüglich hagelte es von allen Seiten Kritik. Erst mit der M4 wurde dieses praxisfremde Verhalten abschaltbar gestaltet. Auch dieser extreme Nervfaktor ließe sich leicht mit einem Firmware-Update abstellen (ggf. halt als wählbare Option), aber auch hier Fehlanzeige bis heute.Zum Blitz: Ich kann absolut nachvollziehen, dass man hier andere Prioritäten gesetzt hat und Hardware-Features wie Blitzschuh der kompakten Bauweise untergeordnet hat. Was man dem kleinen Blitz zugute halten kann ist, dass man ihn mit dem Finger kippen kann und so sogar indirektes Blitzen möglich wird. Das hat natürlich aufgrund der geringen Leistung alles seine engen Grenzen. Auch das kein Problem, es liegt in der Natur der Sache! Aber: Warum hat man nicht die Möglichkeit implementiert, einen externen Blitz über die vorhandene USB-Buchse auf Synchron-/PC Kabel auszulösen? Auch das ist eine reine Softwarefrage! Was dann aber ambitioniertes Blitzen am Ende (fast) vollständig unmöglich macht ist die Tatsache, dass sich der Blitz nicht rein manuell steuern lässt. Das bedeutet, dass er immer einen (nicht wahrnehmbaren) Vor-/ Messblitz sendet (nicht zu verwechseln mit dem abstellbaren „anti rote Augen Blitz“) . Dadurch werden dann auch Fotozellen externer Blitze getriggert, so dass diese ausgelöst werden, bevor die eigentliche Aufnahme stattfindet – der Blitz ist somit nicht bildwirksam. Es gibt einige Blitze, die so einzustellen sind, dass sie diesen Vorblitz ignorieren, jedoch schränkt dieses nicht konfigurierbare Verhalten der Sony die Auswahl drastisch ein. Das ist wirklich sehr ärgerlich, zumal es nach meiner Beobachtung so ist, dass diese Kamera ansonsten sehr gerne von “Profis” und ambitionierten Amateuren als Zusatzkamera eingesetzt wird, die über entsprechendes Equipment verfügen. Es wird also nicht nur keine vernünftige Blitzmöglichkeit mitgeliefert (was ok ist), sondern es wird auch eine eigene Lösung damit regelrecht sabotiert. Sony schränkt damit das Einsatzfeld deutlich und völlig unnötig ein. Auch dieses Verhalten zeigt sich nach wie vor auch bei der M5, von kundenfreundlichen Updates hält Sony offensichtlich nicht viel. Für alle, für die ambitionierte Blitzfotografie kein Thema ist, spielt es keine Rolle, für alle anderen ist es aber eine ärgerliche Beschneidung der potentiellen Möglichkeiten. (SIEHE HIERZU meine Ergänzung am Ende dieser Rezension vom 30.11.2018).Zum Autofokus: Nun, es handelt sich um einen Kontrastautofokus, das typische “Pumpen” entspricht dann eben dem, was man zu erwarten hat. Ich habe ihn ausschließlich im Single-Modus und fast immer mit Einzelmessfeld genutzt, das ewige Gepumpe im kontinuierlichen Modus ist furchtbar. Aber: Das war mir bei Kauf bewusst, das Verhalten entspricht den Erwartungen. Jedoch zeigte der AF immer wieder einen Fehler, bei dem ich nicht abschließend klären konnte, ob es sich um einen individuellen Defekt oder einen allgemeinen “”Bug” handelt. Im Nahbereich “biss” sich der AF immer wieder mal fest und attestierte bei totaler Unschärfe, dass er nun scharf gestellt hat. Eine erneute Betätigung des AF brachte dann keine Korrektur, es blieb bei dieser unscharfen Einstellung. Also nicht leicht daneben, sondern wirklich komplette Fehlfokussierung (z.B. auf unendlich, anstatt auf 3 m). Es musste erst ein fernes Objekt anvisiert werden, danach brachte dann der erneute Versuch mit vorherigem Ziel und Bildausschnitt erfolgt. Dieses Verhalten trat unberechenbar auf und war auch nicht beliebig reproduzierbar. Es war auch relativ selten, jedoch führt es letztlich zu einem “Kontrollwahn”, da man dem AF nicht vertraut. Den souveränen Umgang mit der M3 hat das doch ein Stück weit eingeschränkt.Nach ca. einem Jahr trat dann ein weiterer Fehler auf: Der Sucher sprang immer wieder spontan von selbst aus dem Gehäuse. Natürlich dachte ich anfangs, ich sei irgendwie an den Hebel gekommen (was versehentlich allerdings kaum machbar ist). Mit der Zeit bestätigte es sich aber, dass das ein komplett eigenständiges Verhalten vorlag, das auch mit keiner anderen Funktion in irgendeinen Zusammenhang stand. In Verbindung mit dem oben beschriebenen Sachverhalt, dass die Kamera meint, es sei schlau sich abzustellen, wenn der Sucher dann eingefahren wird kann man sich sicher vorstellen, dass sich das Vergnügen bei solchen Fehlfunktionen in sehr engen Grenzen hält. Die Fehlfunktion trat mit der Zeit immer häufiger auf, was letztlich zur Reklamation führte. Am Ende der Prozedur stand dann letztlich der Neukauf einer M5 (meine Rezension dazu ist unten verlinkt). (EDIT 08.0918): Ein Zurücksetzen hat hier bei beiden Fehlern NICHT geholfen!)Mit der Bewertung tue ich mich etwas schwer. Die reine Bildqualität, wenn alles funktioniert, wie es soll, ist für diese kompakte Bauweise schlicht überragend. Dafür sind 5 Sterne angemessen! Die genannten firmwareseitigen Einschränkungen in Verbindung mit der Tatsache, dass hier problemlos mögliche Upgrades dem User bewusst vorenthalten werden (hier kann man sich ein Beispiel an Fuji nehmen, die z.T. Updates liefern, für die andere gleich ein neues Modell auf den Markt bringen) rechtfertigen aber einen Stern Abzug. Den zweiten Stern lässt sie dann durch den geschilderten Sucherdefekt und den AF-“Bug”/ Defekt liegen. Die Regulierung erfolgte hier über Amazon, nicht über Sony! Zudem sollte bei diesen Preisen der nach meiner Ansicht unverzichtbare Handgriff sowie ein Objektivdeckel (habe ich mir von einem Fremdhersteller dazugekauft, um die Lamellen zu schützen, ein absolutes MUST HAVE!) Teil des Lieferumfangs sein!Die Links zu diesen beiden Zubehörartikeln:Sony AG-R2 Griffbefestigung (geeignet für DSC-RX100, DSC-RX100II, DSC-RX100III, DSC-RX100IV, DSC-RX100V) schwarzKaiser, Objektiv-Schutzdeckel Zum Aufstülpen, 55 mm, Schwarz, 206900Von den Preisen teils lächerlicher Spielereien aus dem Sony eigenen App-Universum fange ich jetzt erst einmal gar nicht an. Allerdings ist hier zu attestieren, dass die grundlegende Fernsteuerung über Smartphone kostenfrei ist und auch wirklich gut funktioniert. Hier ist allerdings auch erst ein Update für den vollen Funktionsumfang notwendig, was allerdings die Registrierung bei Sony erzwingt (was wohl auch deshalb genau so angelegt ist, sonst wäre die Software vorinstalliert).Am Rande: Ja, die Tasten sind etwas „fummelig“…. aber nun, wer hier den Bedienkomfort einer Nikon D5 erwartet, hat das Prinzip wohl nicht verstanden, daher kann das kaum ein ernstzunehmender Kritikpunkt sein. Auch die Konfigurierbarkeit der Tastenbelegung ist vorbildlich, so dass man sich die individuelle wichtigen Funktionen sehr gut zurechtlegen kann, so dass sich die Fummelei anschießend in sehr engen Grenzen hält.Der ON/Off Knopf ist etwas (!) schwer zu fassen, aber wäre er erhaben designed bestünde eine große Gefahr, dass die Kamera in der Hosentasche angestellt wird – für die sie ja nun geradezu prädestiniert ist! Das ist nach meiner Ansicht durchaus sehr gut überlegt genau SO gestaltet worden.3 Sterne geben im Grunde nicht die grundsätzliche Begeisterung über die Bildqualität wieder, die ich eigentlich für dieses Stück Technik empfinde. Ich kann mich aber auch nicht überwinden, hier mehr zu verteilen, da die Firmwareschwächen letztlich eine sehr ignorante Haltung Sonys gegenüber dem Kunden dokumentieren und die Möglichkeiten für den Anwender unnötig einschränken. Und der letztendliche Defekt muss sich dann natürlich auch irgendwo niederschlagen. Festzuhalten ist auch, dass hier meine persönlichen Präferenzen in die Wertung mit eingehen. Wenn für einen Leser z.B. das Thema externer Blitz definitiv nicht relevant ist und er diesen nicht einmal nutzen würde, wenn ein Blitzschuh vorhanden wäre, kann er das gedanklich streichen und kommt so dem Stern Nr. 4 sehr nahe!Die Preise schwanken zum Zeitpunkt der Rezension sehr stark (innerhalb weniger Wochen um 25% runter und wieder rauf sind wiederholt vorgekommen) und somit auch die Differenzen zwischen den Modellen. Im Extremfall lagen zwischen der M3 und der M5 145% Unterschied! Und das nicht bei irgendwelchen Pseudo-EU-Anbietern, die letztlich doch in Hongkong sitzen und die Umsatzsteuer unterschlagen, sondern „offiziell“ von Amazon verkauft und geliefert! Es lohnt sich ggf. die Sache überlegt anzugehen und keine Spontankäufe zu tätigen.Meine Rezension zur M5 findet sich hier:https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R3IC486AS81FAQ?ref=pf_ov_at_pdctrvw_srp„ANHANG“:HIer und da wird Sony Etikettenschwindel vorgeworfen, weil der Sensor als „1 Zoll Sensor“ bezeichnet wird, aber nichts an ihm 1 Zoll misst. Die Bezeichnung ist aber keine Erfindung der Sony-Marketingabteilung sondern die gängige Bezeichnung dieser Sensorklasse. Sie leitet sich ab aus den Zeiten der Bildröhren, in denen die Vakkuumröre 1 Zoll maß. Das bildgebende Element in diesen Röhren hatte die Abmessungen, die denen dieses Sensors entsprechen. Um hier anfänglich eine Vergleichbarkeit zu schaffen hat sich die Bezeichnung 1-Zoll Sensor durchgesetzt. In der Tat irritierend, aber aus der Historie zu erklären und keine gezielte Verbrauchertäuschung.EDIT 30.11.2018 zur beschriebenen Blitzproblematik:Es gibt eine Option über einen externen Trigger für kleines Geld. Natürlich nur mit rein manueller Steuerung, aber immerhin. Ich habe so ein Gerät an meiner Studioblitzanlage in Betrieb und nutze dann die RX100 gerne für schnelle Kleinanzeigenfotos etc. Entscheidend ist die einstellbare Verzögerung, so dass der Hauptblitz nicht mit dem Messblitz ausgelöst wird. Ich habe da nur ein Gerät gefunden, dass das so beherrscht.Hier bei Amazon finde ich das Teil so nicht, bei Interesse auf den üblichen Plattformen nach „Flash Remote slave Trigger with red eye reduction“ suchen! Der erste den ich (aus China direkt) bekommen hatte war defekt (Buchse), der Ersatz tut was er soll. Funktioniert dann halt über ein klassisches Blitzsynchronkabel. Die Einstellung der Verzögerung ist auch unproblematisch, funktioniert da in jeder Stufe bei mir, ich muss nur auf „Verzögerung“ schalten, es ist also nicht erst mühsam die richtige Verzögerung zu ermitteln. Getestet mit Studioblitzen und Nikkor SB 900/910. Interner Blitz auf Mindetleistung mit – 3,0 EBV einstellen und mit Finger hochklappen, so dass der interne Blitz (nahezu) keine Bildwirkung hat. Alles weitere dann manuell an den externen Geräten einstellen.

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  5. Cafogi

    Vorab: Es geht in der Rezension ausschließlich um den Bereich Fotos, Video findet bei mir nahezu keine Anwendung.Ich fotografiere in erster Linie (privat wie beruflich) mit Nikon DSLR (gegenwärtig D5300 und D850). Ich war auf der Suche nach einer Kamera für unterwegs, absolute Priorität hatte die Vorgabe, dass das Gerät in eine gewöhnliche Jeans-Hosentasche passt. Da geht es letztlich um wenige Millimeter, die zwischen “bequem zu tragen” und “nichts zu machen” entscheiden. Im nächsten Schritt wurde dann geschaut, ob die in Frage kommenden Kameras die geforderten hohen Qualitätsansprüche erfüllen können, andernfalls hätte ich das Vorhaben fallen lassen. Am Ende blieb im Grunde nur noch die Sony RX100 in ihren verschiedenen Ausführungen als Option übrig, alles anderen potentiellen Kandidaten passten entweder von den Abmessungen nicht ins Konzept und/ oder aber die Bildqualität, die mit deren xx-fach Zooms einhergeht, genügte nicht den Anforderungen.Die Wahl fiel letztlich auf die M3. Als Alternative für meine Anforderungen wäre die M5 in Frage gekommen, insbesondere der Phasen-Autofokus dieser Variante ist verlockend, jedoch lag die Preisdifferenz zum Kaufzeitpunkt bei knapp 400 Euro. Da die ansonsten in erster Linie im Bereich Video zu findenden Verbesserungen der M5 gegenüber der vorherigen Versionen für mich annähernd keine Relevanz haben, bin ich dann doch bei der erheblich günstigeren M3 geblieben (bei Kauf um 600 Euro), deren reine Bildqualität im Grunde identisch ist.Ich hatte die M3 ca. 16 Monate in Gebrauch. Den gedachten Zweck, bei höchstmöglicher Mobilität qualitativ hervorragende Bilder zu liefern hat die Kleine nahezu uneingeschränkt erfüllt. Als Reisekamera oder eben “Immerdabei-Knipse” ist die RX100 nahezu ideal. Wobei “Knipse” hier in die Irre führt, wenn man weiß, wie man mit dem Gerät richtig umgeht sind absolut professionelle Aufnahmen möglich, die auch wirklich hohen Ansprüchen genügen. Manchmal geradezu erschreckend!Das Objektiv ist schon bei Offenblende wirklich ordentlich, die beste Leistung zeigt es in allen Brennweitenbereichen aber um Blende 4.0 in Bezug auf das ganze Bildfeld, mittig ist auch 2,8 hervorragend bei leichtem Randabfall. ISO Verhalten etc., letztlich ist das alles hinreichend besprochen worden. Mir ist aus rein optischer/ hardwareseitiger (Sensor) Sicht in dieser kompakten Bauweise nichts besseres in die Hände gekommen. Viele mögen eine längere Brennweite vermissen, wer aber ambitionierter unterwegs ist weiß, dass hohe Zoomfaktoren immer auch mit optischen Schwächen einhergehen – neben der Tatsache, dass es mit einem Verlust an Lichtstärke einhergeht (wie die neue M6 gerade beweist, die aber unabhängig davon offenbar dennoch beeindruckende optische Leistung für diesen Brennweitenumfang zeigt). Ich halte fest: Die optische Leistung begeistert mich schlicht und ergreifend. Ich hätte das bis zu dem Zeitpunkt nicht für möglich gehalten. In vielen Belangen stehen die Ergebnisse denen einer Kombination wie Nikon D5300 + Nikkor 18-140 (das ist ein recht anständiges Kitobjektiv, aber bei weitem natürlich nicht „High-End“) in nichts nach, manchmal sind sie sogar den entscheidenden Tick besser, wenn die Bedingungen optimal sind. Das bezieht sich auf die reine Bildqualität, dass eine Kompaktkamera mit kleinem Sensor prinzipbedingt weit weniger Gestaltungsspielraum z.B. bzgl. gezielt eingesetzter Schärfentiefe usw. lässt, liegt in der physikalischen Natur der Sache! Aber selbst hier ist in Grenzen gezieltes Bokeh möglich, wenngleich das zu bestimmten Perspektiven zwingt, die z.B. für Portraits nicht gerade förderlich sind.Ich fotografiere nahezu ausschließlich in RAW, dabei fällt allerdings auf, dass schon die Rohdaten der Sony oft eine extreme und eher aufdringliche Schärfe aufweisen. Und zwar so scharf, dass ich nicht glaube, dass das die reine optische Leistung der Linse repräsentiert, ich denke (belegen kann ich es nicht!) das Sony hier mit einem Softwarealgorithmus nachhilft und es dabei ein wenig überzieht. Insbesondere sobald auch nur geringes Rauschen ins Spiel kommt, was für sich genommen gut zu kontrollieren ist, entstehen so in Kombination mit der überzogenen Schärfung bei feinen Details unschöne Artefakte. Bekommt man alles mit Bildbearbeitung in den Griff, aber es ist für mich ein klarer Fall von “zu viel des Guten”.Bei aller grundsätzlichen Begeisterung, was Sony da bei dieser extrem kompakten Bauweise möglich gemacht hat: Insbesondere software-/ firmwareseitig zeigt die M3 einige Schwächen. Manche sind eher so einzuordnen, dass man es eher als “schade” empfindet, dass es Sony hier nicht besser gemacht hat, andere sind schon fast als eklatante Fehler zu bezeichnen, die einen aufgrund der Praxisferne, die die Entwickler damit offenbaren, zum Kopfschütteln veranlassen.Was hier z.B. fehlt ist eine steuerbare ISO-Automatik, die eine Beeinflussung des der Verschlusszeit in Abhängigkeit zur Brennweite ermöglicht. Zwar arbeitet die ISO Automatik bei Blendenpriorität nach der klassischen Formel für die Verschlusszeit “1/Brennweite”, jedoch ist das recht optimistisch angesetzt bei den Extremauflösungen, insbesondere bei so einem kleinen Sensor mit der enormen Pixeldichte. Erst bei späteren Generationen der RX100 (bei der M5, M4 ist mir unbekannt) findet sich die Möglichkeit, die ISO Automatik dazu zu bewegen, auch “1/(2 x Brennweite)” und “1/(4 x Brennweite)” zu erzwingen (in Gegenrichtung ebenso). Bei der M3 muss man dann aber doch erst wieder mühsam in die Einstellungen, um entsprechende Belichtungszeiten zu erzwingen, die ISO Automatik bleibt damit klar unter ihren theoretischen Möglichkeiten. Das wäre natürlich auch mit einem simplen Firmware-Update zu bewerkstelligen, womit Sony allerdings sehr geizig ist!Extrem störend ist auch das Verhalten, dass nach einer Aktivierung des Suchers durch Ausklappen nach dessen Einklappen die Kamera grundsätzlich ausgeschaltet wird! Was soll das? Welche Logik besagt, dass ich nicht mehr fotografieren will, nur weil ich den Sucher einfahre? Zudem ist es doch naheliegend, dass man vielleicht einfach nur mal zwischendurch eine Bildkontrolle im Sucher durchführen will, wenn die Umgebung für das Display zu hell ist. Klappt man den Sucher dann ein, geht die Kiste aus. Diesbezüglich hagelte es von allen Seiten Kritik. Erst mit der M4 wurde dieses praxisfremde Verhalten abschaltbar gestaltet. Auch dieser extreme Nervfaktor ließe sich leicht mit einem Firmware-Update abstellen (ggf. halt als wählbare Option), aber auch hier Fehlanzeige bis heute.Zum Blitz: Ich kann absolut nachvollziehen, dass man hier andere Prioritäten gesetzt hat und Hardware-Features wie Blitzschuh der kompakten Bauweise untergeordnet hat. Was man dem kleinen Blitz zugute halten kann ist, dass man ihn mit dem Finger kippen kann und so sogar indirektes Blitzen möglich wird. Das hat natürlich aufgrund der geringen Leistung alles seine engen Grenzen. Auch das kein Problem, es liegt in der Natur der Sache! Aber: Warum hat man nicht die Möglichkeit implementiert, einen externen Blitz über die vorhandene USB-Buchse auf Synchron-/PC Kabel auszulösen? Auch das ist eine reine Softwarefrage! Was dann aber ambitioniertes Blitzen am Ende (fast) vollständig unmöglich macht ist die Tatsache, dass sich der Blitz nicht rein manuell steuern lässt. Das bedeutet, dass er immer einen (nicht wahrnehmbaren) Vor-/ Messblitz sendet (nicht zu verwechseln mit dem abstellbaren „anti rote Augen Blitz“) . Dadurch werden dann auch Fotozellen externer Blitze getriggert, so dass diese ausgelöst werden, bevor die eigentliche Aufnahme stattfindet – der Blitz ist somit nicht bildwirksam. Es gibt einige Blitze, die so einzustellen sind, dass sie diesen Vorblitz ignorieren, jedoch schränkt dieses nicht konfigurierbare Verhalten der Sony die Auswahl drastisch ein. Das ist wirklich sehr ärgerlich, zumal es nach meiner Beobachtung so ist, dass diese Kamera ansonsten sehr gerne von “Profis” und ambitionierten Amateuren als Zusatzkamera eingesetzt wird, die über entsprechendes Equipment verfügen. Es wird also nicht nur keine vernünftige Blitzmöglichkeit mitgeliefert (was ok ist), sondern es wird auch eine eigene Lösung damit regelrecht sabotiert. Sony schränkt damit das Einsatzfeld deutlich und völlig unnötig ein. Auch dieses Verhalten zeigt sich nach wie vor auch bei der M5, von kundenfreundlichen Updates hält Sony offensichtlich nicht viel. Für alle, für die ambitionierte Blitzfotografie kein Thema ist, spielt es keine Rolle, für alle anderen ist es aber eine ärgerliche Beschneidung der potentiellen Möglichkeiten. (SIEHE HIERZU meine Ergänzung am Ende dieser Rezension vom 30.11.2018).Zum Autofokus: Nun, es handelt sich um einen Kontrastautofokus, das typische “Pumpen” entspricht dann eben dem, was man zu erwarten hat. Ich habe ihn ausschließlich im Single-Modus und fast immer mit Einzelmessfeld genutzt, das ewige Gepumpe im kontinuierlichen Modus ist furchtbar. Aber: Das war mir bei Kauf bewusst, das Verhalten entspricht den Erwartungen. Jedoch zeigte der AF immer wieder einen Fehler, bei dem ich nicht abschließend klären konnte, ob es sich um einen individuellen Defekt oder einen allgemeinen “”Bug” handelt. Im Nahbereich “biss” sich der AF immer wieder mal fest und attestierte bei totaler Unschärfe, dass er nun scharf gestellt hat. Eine erneute Betätigung des AF brachte dann keine Korrektur, es blieb bei dieser unscharfen Einstellung. Also nicht leicht daneben, sondern wirklich komplette Fehlfokussierung (z.B. auf unendlich, anstatt auf 3 m). Es musste erst ein fernes Objekt anvisiert werden, danach brachte dann der erneute Versuch mit vorherigem Ziel und Bildausschnitt erfolgt. Dieses Verhalten trat unberechenbar auf und war auch nicht beliebig reproduzierbar. Es war auch relativ selten, jedoch führt es letztlich zu einem “Kontrollwahn”, da man dem AF nicht vertraut. Den souveränen Umgang mit der M3 hat das doch ein Stück weit eingeschränkt.Nach ca. einem Jahr trat dann ein weiterer Fehler auf: Der Sucher sprang immer wieder spontan von selbst aus dem Gehäuse. Natürlich dachte ich anfangs, ich sei irgendwie an den Hebel gekommen (was versehentlich allerdings kaum machbar ist). Mit der Zeit bestätigte es sich aber, dass das ein komplett eigenständiges Verhalten vorlag, das auch mit keiner anderen Funktion in irgendeinen Zusammenhang stand. In Verbindung mit dem oben beschriebenen Sachverhalt, dass die Kamera meint, es sei schlau sich abzustellen, wenn der Sucher dann eingefahren wird kann man sich sicher vorstellen, dass sich das Vergnügen bei solchen Fehlfunktionen in sehr engen Grenzen hält. Die Fehlfunktion trat mit der Zeit immer häufiger auf, was letztlich zur Reklamation führte. Am Ende der Prozedur stand dann letztlich der Neukauf einer M5 (meine Rezension dazu ist unten verlinkt). (EDIT 08.0918): Ein Zurücksetzen hat hier bei beiden Fehlern NICHT geholfen!)Mit der Bewertung tue ich mich etwas schwer. Die reine Bildqualität, wenn alles funktioniert, wie es soll, ist für diese kompakte Bauweise schlicht überragend. Dafür sind 5 Sterne angemessen! Die genannten firmwareseitigen Einschränkungen in Verbindung mit der Tatsache, dass hier problemlos mögliche Upgrades dem User bewusst vorenthalten werden (hier kann man sich ein Beispiel an Fuji nehmen, die z.T. Updates liefern, für die andere gleich ein neues Modell auf den Markt bringen) rechtfertigen aber einen Stern Abzug. Den zweiten Stern lässt sie dann durch den geschilderten Sucherdefekt und den AF-“Bug”/ Defekt liegen. Die Regulierung erfolgte hier über Amazon, nicht über Sony! Zudem sollte bei diesen Preisen der nach meiner Ansicht unverzichtbare Handgriff sowie ein Objektivdeckel (habe ich mir von einem Fremdhersteller dazugekauft, um die Lamellen zu schützen, ein absolutes MUST HAVE!) Teil des Lieferumfangs sein!Die Links zu diesen beiden Zubehörartikeln:Sony AG-R2 Griffbefestigung (geeignet für DSC-RX100, DSC-RX100II, DSC-RX100III, DSC-RX100IV, DSC-RX100V) schwarzKaiser, Objektiv-Schutzdeckel Zum Aufstülpen, 55 mm, Schwarz, 206900Von den Preisen teils lächerlicher Spielereien aus dem Sony eigenen App-Universum fange ich jetzt erst einmal gar nicht an. Allerdings ist hier zu attestieren, dass die grundlegende Fernsteuerung über Smartphone kostenfrei ist und auch wirklich gut funktioniert. Hier ist allerdings auch erst ein Update für den vollen Funktionsumfang notwendig, was allerdings die Registrierung bei Sony erzwingt (was wohl auch deshalb genau so angelegt ist, sonst wäre die Software vorinstalliert).Am Rande: Ja, die Tasten sind etwas „fummelig“…. aber nun, wer hier den Bedienkomfort einer Nikon D5 erwartet, hat das Prinzip wohl nicht verstanden, daher kann das kaum ein ernstzunehmender Kritikpunkt sein. Auch die Konfigurierbarkeit der Tastenbelegung ist vorbildlich, so dass man sich die individuelle wichtigen Funktionen sehr gut zurechtlegen kann, so dass sich die Fummelei anschießend in sehr engen Grenzen hält.Der ON/Off Knopf ist etwas (!) schwer zu fassen, aber wäre er erhaben designed bestünde eine große Gefahr, dass die Kamera in der Hosentasche angestellt wird – für die sie ja nun geradezu prädestiniert ist! Das ist nach meiner Ansicht durchaus sehr gut überlegt genau SO gestaltet worden.3 Sterne geben im Grunde nicht die grundsätzliche Begeisterung über die Bildqualität wieder, die ich eigentlich für dieses Stück Technik empfinde. Ich kann mich aber auch nicht überwinden, hier mehr zu verteilen, da die Firmwareschwächen letztlich eine sehr ignorante Haltung Sonys gegenüber dem Kunden dokumentieren und die Möglichkeiten für den Anwender unnötig einschränken. Und der letztendliche Defekt muss sich dann natürlich auch irgendwo niederschlagen. Festzuhalten ist auch, dass hier meine persönlichen Präferenzen in die Wertung mit eingehen. Wenn für einen Leser z.B. das Thema externer Blitz definitiv nicht relevant ist und er diesen nicht einmal nutzen würde, wenn ein Blitzschuh vorhanden wäre, kann er das gedanklich streichen und kommt so dem Stern Nr. 4 sehr nahe!Die Preise schwanken zum Zeitpunkt der Rezension sehr stark (innerhalb weniger Wochen um 25% runter und wieder rauf sind wiederholt vorgekommen) und somit auch die Differenzen zwischen den Modellen. Im Extremfall lagen zwischen der M3 und der M5 145% Unterschied! Und das nicht bei irgendwelchen Pseudo-EU-Anbietern, die letztlich doch in Hongkong sitzen und die Umsatzsteuer unterschlagen, sondern „offiziell“ von Amazon verkauft und geliefert! Es lohnt sich ggf. die Sache überlegt anzugehen und keine Spontankäufe zu tätigen.Meine Rezension zur M5 findet sich hier:https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R3IC486AS81FAQ?ref=pf_ov_at_pdctrvw_srp„ANHANG“:HIer und da wird Sony Etikettenschwindel vorgeworfen, weil der Sensor als „1 Zoll Sensor“ bezeichnet wird, aber nichts an ihm 1 Zoll misst. Die Bezeichnung ist aber keine Erfindung der Sony-Marketingabteilung sondern die gängige Bezeichnung dieser Sensorklasse. Sie leitet sich ab aus den Zeiten der Bildröhren, in denen die Vakkuumröre 1 Zoll maß. Das bildgebende Element in diesen Röhren hatte die Abmessungen, die denen dieses Sensors entsprechen. Um hier anfänglich eine Vergleichbarkeit zu schaffen hat sich die Bezeichnung 1-Zoll Sensor durchgesetzt. In der Tat irritierend, aber aus der Historie zu erklären und keine gezielte Verbrauchertäuschung.EDIT 30.11.2018 zur beschriebenen Blitzproblematik:Es gibt eine Option über einen externen Trigger für kleines Geld. Natürlich nur mit rein manueller Steuerung, aber immerhin. Ich habe so ein Gerät an meiner Studioblitzanlage in Betrieb und nutze dann die RX100 gerne für schnelle Kleinanzeigenfotos etc. Entscheidend ist die einstellbare Verzögerung, so dass der Hauptblitz nicht mit dem Messblitz ausgelöst wird. Ich habe da nur ein Gerät gefunden, dass das so beherrscht.Hier bei Amazon finde ich das Teil so nicht, bei Interesse auf den üblichen Plattformen nach „Flash Remote slave Trigger with red eye reduction“ suchen! Der erste den ich (aus China direkt) bekommen hatte war defekt (Buchse), der Ersatz tut was er soll. Funktioniert dann halt über ein klassisches Blitzsynchronkabel. Die Einstellung der Verzögerung ist auch unproblematisch, funktioniert da in jeder Stufe bei mir, ich muss nur auf „Verzögerung“ schalten, es ist also nicht erst mühsam die richtige Verzögerung zu ermitteln. Getestet mit Studioblitzen und Nikkor SB 900/910. Interner Blitz auf Mindetleistung mit – 3,0 EBV einstellen und mit Finger hochklappen, so dass der interne Blitz (nahezu) keine Bildwirkung hat. Alles weitere dann manuell an den externen Geräten einstellen.

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  6. Cafogi

    Vorab: Es geht in der Rezension ausschließlich um den Bereich Fotos, Video findet bei mir nahezu keine Anwendung.Ich fotografiere in erster Linie (privat wie beruflich) mit Nikon DSLR (gegenwärtig D5300 und D850). Ich war auf der Suche nach einer Kamera für unterwegs, absolute Priorität hatte die Vorgabe, dass das Gerät in eine gewöhnliche Jeans-Hosentasche passt. Da geht es letztlich um wenige Millimeter, die zwischen “bequem zu tragen” und “nichts zu machen” entscheiden. Im nächsten Schritt wurde dann geschaut, ob die in Frage kommenden Kameras die geforderten hohen Qualitätsansprüche erfüllen können, andernfalls hätte ich das Vorhaben fallen lassen. Am Ende blieb im Grunde nur noch die Sony RX100 in ihren verschiedenen Ausführungen als Option übrig, alles anderen potentiellen Kandidaten passten entweder von den Abmessungen nicht ins Konzept und/ oder aber die Bildqualität, die mit deren xx-fach Zooms einhergeht, genügte nicht den Anforderungen.Die Wahl fiel letztlich auf die M3. Als Alternative für meine Anforderungen wäre die M5 in Frage gekommen, insbesondere der Phasen-Autofokus dieser Variante ist verlockend, jedoch lag die Preisdifferenz zum Kaufzeitpunkt bei knapp 400 Euro. Da die ansonsten in erster Linie im Bereich Video zu findenden Verbesserungen der M5 gegenüber der vorherigen Versionen für mich annähernd keine Relevanz haben, bin ich dann doch bei der erheblich günstigeren M3 geblieben (bei Kauf um 600 Euro), deren reine Bildqualität im Grunde identisch ist.Ich hatte die M3 ca. 16 Monate in Gebrauch. Den gedachten Zweck, bei höchstmöglicher Mobilität qualitativ hervorragende Bilder zu liefern hat die Kleine nahezu uneingeschränkt erfüllt. Als Reisekamera oder eben “Immerdabei-Knipse” ist die RX100 nahezu ideal. Wobei “Knipse” hier in die Irre führt, wenn man weiß, wie man mit dem Gerät richtig umgeht sind absolut professionelle Aufnahmen möglich, die auch wirklich hohen Ansprüchen genügen. Manchmal geradezu erschreckend!Das Objektiv ist schon bei Offenblende wirklich ordentlich, die beste Leistung zeigt es in allen Brennweitenbereichen aber um Blende 4.0 in Bezug auf das ganze Bildfeld, mittig ist auch 2,8 hervorragend bei leichtem Randabfall. ISO Verhalten etc., letztlich ist das alles hinreichend besprochen worden. Mir ist aus rein optischer/ hardwareseitiger (Sensor) Sicht in dieser kompakten Bauweise nichts besseres in die Hände gekommen. Viele mögen eine längere Brennweite vermissen, wer aber ambitionierter unterwegs ist weiß, dass hohe Zoomfaktoren immer auch mit optischen Schwächen einhergehen – neben der Tatsache, dass es mit einem Verlust an Lichtstärke einhergeht (wie die neue M6 gerade beweist, die aber unabhängig davon offenbar dennoch beeindruckende optische Leistung für diesen Brennweitenumfang zeigt). Ich halte fest: Die optische Leistung begeistert mich schlicht und ergreifend. Ich hätte das bis zu dem Zeitpunkt nicht für möglich gehalten. In vielen Belangen stehen die Ergebnisse denen einer Kombination wie Nikon D5300 + Nikkor 18-140 (das ist ein recht anständiges Kitobjektiv, aber bei weitem natürlich nicht „High-End“) in nichts nach, manchmal sind sie sogar den entscheidenden Tick besser, wenn die Bedingungen optimal sind. Das bezieht sich auf die reine Bildqualität, dass eine Kompaktkamera mit kleinem Sensor prinzipbedingt weit weniger Gestaltungsspielraum z.B. bzgl. gezielt eingesetzter Schärfentiefe usw. lässt, liegt in der physikalischen Natur der Sache! Aber selbst hier ist in Grenzen gezieltes Bokeh möglich, wenngleich das zu bestimmten Perspektiven zwingt, die z.B. für Portraits nicht gerade förderlich sind.Ich fotografiere nahezu ausschließlich in RAW, dabei fällt allerdings auf, dass schon die Rohdaten der Sony oft eine extreme und eher aufdringliche Schärfe aufweisen. Und zwar so scharf, dass ich nicht glaube, dass das die reine optische Leistung der Linse repräsentiert, ich denke (belegen kann ich es nicht!) das Sony hier mit einem Softwarealgorithmus nachhilft und es dabei ein wenig überzieht. Insbesondere sobald auch nur geringes Rauschen ins Spiel kommt, was für sich genommen gut zu kontrollieren ist, entstehen so in Kombination mit der überzogenen Schärfung bei feinen Details unschöne Artefakte. Bekommt man alles mit Bildbearbeitung in den Griff, aber es ist für mich ein klarer Fall von “zu viel des Guten”.Bei aller grundsätzlichen Begeisterung, was Sony da bei dieser extrem kompakten Bauweise möglich gemacht hat: Insbesondere software-/ firmwareseitig zeigt die M3 einige Schwächen. Manche sind eher so einzuordnen, dass man es eher als “schade” empfindet, dass es Sony hier nicht besser gemacht hat, andere sind schon fast als eklatante Fehler zu bezeichnen, die einen aufgrund der Praxisferne, die die Entwickler damit offenbaren, zum Kopfschütteln veranlassen.Was hier z.B. fehlt ist eine steuerbare ISO-Automatik, die eine Beeinflussung des der Verschlusszeit in Abhängigkeit zur Brennweite ermöglicht. Zwar arbeitet die ISO Automatik bei Blendenpriorität nach der klassischen Formel für die Verschlusszeit “1/Brennweite”, jedoch ist das recht optimistisch angesetzt bei den Extremauflösungen, insbesondere bei so einem kleinen Sensor mit der enormen Pixeldichte. Erst bei späteren Generationen der RX100 (bei der M5, M4 ist mir unbekannt) findet sich die Möglichkeit, die ISO Automatik dazu zu bewegen, auch “1/(2 x Brennweite)” und “1/(4 x Brennweite)” zu erzwingen (in Gegenrichtung ebenso). Bei der M3 muss man dann aber doch erst wieder mühsam in die Einstellungen, um entsprechende Belichtungszeiten zu erzwingen, die ISO Automatik bleibt damit klar unter ihren theoretischen Möglichkeiten. Das wäre natürlich auch mit einem simplen Firmware-Update zu bewerkstelligen, womit Sony allerdings sehr geizig ist!Extrem störend ist auch das Verhalten, dass nach einer Aktivierung des Suchers durch Ausklappen nach dessen Einklappen die Kamera grundsätzlich ausgeschaltet wird! Was soll das? Welche Logik besagt, dass ich nicht mehr fotografieren will, nur weil ich den Sucher einfahre? Zudem ist es doch naheliegend, dass man vielleicht einfach nur mal zwischendurch eine Bildkontrolle im Sucher durchführen will, wenn die Umgebung für das Display zu hell ist. Klappt man den Sucher dann ein, geht die Kiste aus. Diesbezüglich hagelte es von allen Seiten Kritik. Erst mit der M4 wurde dieses praxisfremde Verhalten abschaltbar gestaltet. Auch dieser extreme Nervfaktor ließe sich leicht mit einem Firmware-Update abstellen (ggf. halt als wählbare Option), aber auch hier Fehlanzeige bis heute.Zum Blitz: Ich kann absolut nachvollziehen, dass man hier andere Prioritäten gesetzt hat und Hardware-Features wie Blitzschuh der kompakten Bauweise untergeordnet hat. Was man dem kleinen Blitz zugute halten kann ist, dass man ihn mit dem Finger kippen kann und so sogar indirektes Blitzen möglich wird. Das hat natürlich aufgrund der geringen Leistung alles seine engen Grenzen. Auch das kein Problem, es liegt in der Natur der Sache! Aber: Warum hat man nicht die Möglichkeit implementiert, einen externen Blitz über die vorhandene USB-Buchse auf Synchron-/PC Kabel auszulösen? Auch das ist eine reine Softwarefrage! Was dann aber ambitioniertes Blitzen am Ende (fast) vollständig unmöglich macht ist die Tatsache, dass sich der Blitz nicht rein manuell steuern lässt. Das bedeutet, dass er immer einen (nicht wahrnehmbaren) Vor-/ Messblitz sendet (nicht zu verwechseln mit dem abstellbaren „anti rote Augen Blitz“) . Dadurch werden dann auch Fotozellen externer Blitze getriggert, so dass diese ausgelöst werden, bevor die eigentliche Aufnahme stattfindet – der Blitz ist somit nicht bildwirksam. Es gibt einige Blitze, die so einzustellen sind, dass sie diesen Vorblitz ignorieren, jedoch schränkt dieses nicht konfigurierbare Verhalten der Sony die Auswahl drastisch ein. Das ist wirklich sehr ärgerlich, zumal es nach meiner Beobachtung so ist, dass diese Kamera ansonsten sehr gerne von “Profis” und ambitionierten Amateuren als Zusatzkamera eingesetzt wird, die über entsprechendes Equipment verfügen. Es wird also nicht nur keine vernünftige Blitzmöglichkeit mitgeliefert (was ok ist), sondern es wird auch eine eigene Lösung damit regelrecht sabotiert. Sony schränkt damit das Einsatzfeld deutlich und völlig unnötig ein. Auch dieses Verhalten zeigt sich nach wie vor auch bei der M5, von kundenfreundlichen Updates hält Sony offensichtlich nicht viel. Für alle, für die ambitionierte Blitzfotografie kein Thema ist, spielt es keine Rolle, für alle anderen ist es aber eine ärgerliche Beschneidung der potentiellen Möglichkeiten. (SIEHE HIERZU meine Ergänzung am Ende dieser Rezension vom 30.11.2018).Zum Autofokus: Nun, es handelt sich um einen Kontrastautofokus, das typische “Pumpen” entspricht dann eben dem, was man zu erwarten hat. Ich habe ihn ausschließlich im Single-Modus und fast immer mit Einzelmessfeld genutzt, das ewige Gepumpe im kontinuierlichen Modus ist furchtbar. Aber: Das war mir bei Kauf bewusst, das Verhalten entspricht den Erwartungen. Jedoch zeigte der AF immer wieder einen Fehler, bei dem ich nicht abschließend klären konnte, ob es sich um einen individuellen Defekt oder einen allgemeinen “”Bug” handelt. Im Nahbereich “biss” sich der AF immer wieder mal fest und attestierte bei totaler Unschärfe, dass er nun scharf gestellt hat. Eine erneute Betätigung des AF brachte dann keine Korrektur, es blieb bei dieser unscharfen Einstellung. Also nicht leicht daneben, sondern wirklich komplette Fehlfokussierung (z.B. auf unendlich, anstatt auf 3 m). Es musste erst ein fernes Objekt anvisiert werden, danach brachte dann der erneute Versuch mit vorherigem Ziel und Bildausschnitt erfolgt. Dieses Verhalten trat unberechenbar auf und war auch nicht beliebig reproduzierbar. Es war auch relativ selten, jedoch führt es letztlich zu einem “Kontrollwahn”, da man dem AF nicht vertraut. Den souveränen Umgang mit der M3 hat das doch ein Stück weit eingeschränkt.Nach ca. einem Jahr trat dann ein weiterer Fehler auf: Der Sucher sprang immer wieder spontan von selbst aus dem Gehäuse. Natürlich dachte ich anfangs, ich sei irgendwie an den Hebel gekommen (was versehentlich allerdings kaum machbar ist). Mit der Zeit bestätigte es sich aber, dass das ein komplett eigenständiges Verhalten vorlag, das auch mit keiner anderen Funktion in irgendeinen Zusammenhang stand. In Verbindung mit dem oben beschriebenen Sachverhalt, dass die Kamera meint, es sei schlau sich abzustellen, wenn der Sucher dann eingefahren wird kann man sich sicher vorstellen, dass sich das Vergnügen bei solchen Fehlfunktionen in sehr engen Grenzen hält. Die Fehlfunktion trat mit der Zeit immer häufiger auf, was letztlich zur Reklamation führte. Am Ende der Prozedur stand dann letztlich der Neukauf einer M5 (meine Rezension dazu ist unten verlinkt). (EDIT 08.0918): Ein Zurücksetzen hat hier bei beiden Fehlern NICHT geholfen!)Mit der Bewertung tue ich mich etwas schwer. Die reine Bildqualität, wenn alles funktioniert, wie es soll, ist für diese kompakte Bauweise schlicht überragend. Dafür sind 5 Sterne angemessen! Die genannten firmwareseitigen Einschränkungen in Verbindung mit der Tatsache, dass hier problemlos mögliche Upgrades dem User bewusst vorenthalten werden (hier kann man sich ein Beispiel an Fuji nehmen, die z.T. Updates liefern, für die andere gleich ein neues Modell auf den Markt bringen) rechtfertigen aber einen Stern Abzug. Den zweiten Stern lässt sie dann durch den geschilderten Sucherdefekt und den AF-“Bug”/ Defekt liegen. Die Regulierung erfolgte hier über Amazon, nicht über Sony! Zudem sollte bei diesen Preisen der nach meiner Ansicht unverzichtbare Handgriff sowie ein Objektivdeckel (habe ich mir von einem Fremdhersteller dazugekauft, um die Lamellen zu schützen, ein absolutes MUST HAVE!) Teil des Lieferumfangs sein!Die Links zu diesen beiden Zubehörartikeln:Sony AG-R2 Griffbefestigung (geeignet für DSC-RX100, DSC-RX100II, DSC-RX100III, DSC-RX100IV, DSC-RX100V) schwarzKaiser, Objektiv-Schutzdeckel Zum Aufstülpen, 55 mm, Schwarz, 206900Von den Preisen teils lächerlicher Spielereien aus dem Sony eigenen App-Universum fange ich jetzt erst einmal gar nicht an. Allerdings ist hier zu attestieren, dass die grundlegende Fernsteuerung über Smartphone kostenfrei ist und auch wirklich gut funktioniert. Hier ist allerdings auch erst ein Update für den vollen Funktionsumfang notwendig, was allerdings die Registrierung bei Sony erzwingt (was wohl auch deshalb genau so angelegt ist, sonst wäre die Software vorinstalliert).Am Rande: Ja, die Tasten sind etwas „fummelig“…. aber nun, wer hier den Bedienkomfort einer Nikon D5 erwartet, hat das Prinzip wohl nicht verstanden, daher kann das kaum ein ernstzunehmender Kritikpunkt sein. Auch die Konfigurierbarkeit der Tastenbelegung ist vorbildlich, so dass man sich die individuelle wichtigen Funktionen sehr gut zurechtlegen kann, so dass sich die Fummelei anschießend in sehr engen Grenzen hält.Der ON/Off Knopf ist etwas (!) schwer zu fassen, aber wäre er erhaben designed bestünde eine große Gefahr, dass die Kamera in der Hosentasche angestellt wird – für die sie ja nun geradezu prädestiniert ist! Das ist nach meiner Ansicht durchaus sehr gut überlegt genau SO gestaltet worden.3 Sterne geben im Grunde nicht die grundsätzliche Begeisterung über die Bildqualität wieder, die ich eigentlich für dieses Stück Technik empfinde. Ich kann mich aber auch nicht überwinden, hier mehr zu verteilen, da die Firmwareschwächen letztlich eine sehr ignorante Haltung Sonys gegenüber dem Kunden dokumentieren und die Möglichkeiten für den Anwender unnötig einschränken. Und der letztendliche Defekt muss sich dann natürlich auch irgendwo niederschlagen. Festzuhalten ist auch, dass hier meine persönlichen Präferenzen in die Wertung mit eingehen. Wenn für einen Leser z.B. das Thema externer Blitz definitiv nicht relevant ist und er diesen nicht einmal nutzen würde, wenn ein Blitzschuh vorhanden wäre, kann er das gedanklich streichen und kommt so dem Stern Nr. 4 sehr nahe!Die Preise schwanken zum Zeitpunkt der Rezension sehr stark (innerhalb weniger Wochen um 25% runter und wieder rauf sind wiederholt vorgekommen) und somit auch die Differenzen zwischen den Modellen. Im Extremfall lagen zwischen der M3 und der M5 145% Unterschied! Und das nicht bei irgendwelchen Pseudo-EU-Anbietern, die letztlich doch in Hongkong sitzen und die Umsatzsteuer unterschlagen, sondern „offiziell“ von Amazon verkauft und geliefert! Es lohnt sich ggf. die Sache überlegt anzugehen und keine Spontankäufe zu tätigen.Meine Rezension zur M5 findet sich hier:https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R3IC486AS81FAQ?ref=pf_ov_at_pdctrvw_srp„ANHANG“:HIer und da wird Sony Etikettenschwindel vorgeworfen, weil der Sensor als „1 Zoll Sensor“ bezeichnet wird, aber nichts an ihm 1 Zoll misst. Die Bezeichnung ist aber keine Erfindung der Sony-Marketingabteilung sondern die gängige Bezeichnung dieser Sensorklasse. Sie leitet sich ab aus den Zeiten der Bildröhren, in denen die Vakkuumröre 1 Zoll maß. Das bildgebende Element in diesen Röhren hatte die Abmessungen, die denen dieses Sensors entsprechen. Um hier anfänglich eine Vergleichbarkeit zu schaffen hat sich die Bezeichnung 1-Zoll Sensor durchgesetzt. In der Tat irritierend, aber aus der Historie zu erklären und keine gezielte Verbrauchertäuschung.EDIT 30.11.2018 zur beschriebenen Blitzproblematik:Es gibt eine Option über einen externen Trigger für kleines Geld. Natürlich nur mit rein manueller Steuerung, aber immerhin. Ich habe so ein Gerät an meiner Studioblitzanlage in Betrieb und nutze dann die RX100 gerne für schnelle Kleinanzeigenfotos etc. Entscheidend ist die einstellbare Verzögerung, so dass der Hauptblitz nicht mit dem Messblitz ausgelöst wird. Ich habe da nur ein Gerät gefunden, dass das so beherrscht.Hier bei Amazon finde ich das Teil so nicht, bei Interesse auf den üblichen Plattformen nach „Flash Remote slave Trigger with red eye reduction“ suchen! Der erste den ich (aus China direkt) bekommen hatte war defekt (Buchse), der Ersatz tut was er soll. Funktioniert dann halt über ein klassisches Blitzsynchronkabel. Die Einstellung der Verzögerung ist auch unproblematisch, funktioniert da in jeder Stufe bei mir, ich muss nur auf „Verzögerung“ schalten, es ist also nicht erst mühsam die richtige Verzögerung zu ermitteln. Getestet mit Studioblitzen und Nikkor SB 900/910. Interner Blitz auf Mindetleistung mit – 3,0 EBV einstellen und mit Finger hochklappen, so dass der interne Blitz (nahezu) keine Bildwirkung hat. Alles weitere dann manuell an den externen Geräten einstellen.

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  7. Cafogi

    Vorab: Es geht in der Rezension ausschließlich um den Bereich Fotos, Video findet bei mir nahezu keine Anwendung.Ich fotografiere in erster Linie (privat wie beruflich) mit Nikon DSLR (gegenwärtig D5300 und D850). Ich war auf der Suche nach einer Kamera für unterwegs, absolute Priorität hatte die Vorgabe, dass das Gerät in eine gewöhnliche Jeans-Hosentasche passt. Da geht es letztlich um wenige Millimeter, die zwischen “bequem zu tragen” und “nichts zu machen” entscheiden. Im nächsten Schritt wurde dann geschaut, ob die in Frage kommenden Kameras die geforderten hohen Qualitätsansprüche erfüllen können, andernfalls hätte ich das Vorhaben fallen lassen. Am Ende blieb im Grunde nur noch die Sony RX100 in ihren verschiedenen Ausführungen als Option übrig, alles anderen potentiellen Kandidaten passten entweder von den Abmessungen nicht ins Konzept und/ oder aber die Bildqualität, die mit deren xx-fach Zooms einhergeht, genügte nicht den Anforderungen.Die Wahl fiel letztlich auf die M3. Als Alternative für meine Anforderungen wäre die M5 in Frage gekommen, insbesondere der Phasen-Autofokus dieser Variante ist verlockend, jedoch lag die Preisdifferenz zum Kaufzeitpunkt bei knapp 400 Euro. Da die ansonsten in erster Linie im Bereich Video zu findenden Verbesserungen der M5 gegenüber der vorherigen Versionen für mich annähernd keine Relevanz haben, bin ich dann doch bei der erheblich günstigeren M3 geblieben (bei Kauf um 600 Euro), deren reine Bildqualität im Grunde identisch ist.Ich hatte die M3 ca. 16 Monate in Gebrauch. Den gedachten Zweck, bei höchstmöglicher Mobilität qualitativ hervorragende Bilder zu liefern hat die Kleine nahezu uneingeschränkt erfüllt. Als Reisekamera oder eben “Immerdabei-Knipse” ist die RX100 nahezu ideal. Wobei “Knipse” hier in die Irre führt, wenn man weiß, wie man mit dem Gerät richtig umgeht sind absolut professionelle Aufnahmen möglich, die auch wirklich hohen Ansprüchen genügen. Manchmal geradezu erschreckend!Das Objektiv ist schon bei Offenblende wirklich ordentlich, die beste Leistung zeigt es in allen Brennweitenbereichen aber um Blende 4.0 in Bezug auf das ganze Bildfeld, mittig ist auch 2,8 hervorragend bei leichtem Randabfall. ISO Verhalten etc., letztlich ist das alles hinreichend besprochen worden. Mir ist aus rein optischer/ hardwareseitiger (Sensor) Sicht in dieser kompakten Bauweise nichts besseres in die Hände gekommen. Viele mögen eine längere Brennweite vermissen, wer aber ambitionierter unterwegs ist weiß, dass hohe Zoomfaktoren immer auch mit optischen Schwächen einhergehen – neben der Tatsache, dass es mit einem Verlust an Lichtstärke einhergeht (wie die neue M6 gerade beweist, die aber unabhängig davon offenbar dennoch beeindruckende optische Leistung für diesen Brennweitenumfang zeigt). Ich halte fest: Die optische Leistung begeistert mich schlicht und ergreifend. Ich hätte das bis zu dem Zeitpunkt nicht für möglich gehalten. In vielen Belangen stehen die Ergebnisse denen einer Kombination wie Nikon D5300 + Nikkor 18-140 (das ist ein recht anständiges Kitobjektiv, aber bei weitem natürlich nicht „High-End“) in nichts nach, manchmal sind sie sogar den entscheidenden Tick besser, wenn die Bedingungen optimal sind. Das bezieht sich auf die reine Bildqualität, dass eine Kompaktkamera mit kleinem Sensor prinzipbedingt weit weniger Gestaltungsspielraum z.B. bzgl. gezielt eingesetzter Schärfentiefe usw. lässt, liegt in der physikalischen Natur der Sache! Aber selbst hier ist in Grenzen gezieltes Bokeh möglich, wenngleich das zu bestimmten Perspektiven zwingt, die z.B. für Portraits nicht gerade förderlich sind.Ich fotografiere nahezu ausschließlich in RAW, dabei fällt allerdings auf, dass schon die Rohdaten der Sony oft eine extreme und eher aufdringliche Schärfe aufweisen. Und zwar so scharf, dass ich nicht glaube, dass das die reine optische Leistung der Linse repräsentiert, ich denke (belegen kann ich es nicht!) das Sony hier mit einem Softwarealgorithmus nachhilft und es dabei ein wenig überzieht. Insbesondere sobald auch nur geringes Rauschen ins Spiel kommt, was für sich genommen gut zu kontrollieren ist, entstehen so in Kombination mit der überzogenen Schärfung bei feinen Details unschöne Artefakte. Bekommt man alles mit Bildbearbeitung in den Griff, aber es ist für mich ein klarer Fall von “zu viel des Guten”.Bei aller grundsätzlichen Begeisterung, was Sony da bei dieser extrem kompakten Bauweise möglich gemacht hat: Insbesondere software-/ firmwareseitig zeigt die M3 einige Schwächen. Manche sind eher so einzuordnen, dass man es eher als “schade” empfindet, dass es Sony hier nicht besser gemacht hat, andere sind schon fast als eklatante Fehler zu bezeichnen, die einen aufgrund der Praxisferne, die die Entwickler damit offenbaren, zum Kopfschütteln veranlassen.Was hier z.B. fehlt ist eine steuerbare ISO-Automatik, die eine Beeinflussung des der Verschlusszeit in Abhängigkeit zur Brennweite ermöglicht. Zwar arbeitet die ISO Automatik bei Blendenpriorität nach der klassischen Formel für die Verschlusszeit “1/Brennweite”, jedoch ist das recht optimistisch angesetzt bei den Extremauflösungen, insbesondere bei so einem kleinen Sensor mit der enormen Pixeldichte. Erst bei späteren Generationen der RX100 (bei der M5, M4 ist mir unbekannt) findet sich die Möglichkeit, die ISO Automatik dazu zu bewegen, auch “1/(2 x Brennweite)” und “1/(4 x Brennweite)” zu erzwingen (in Gegenrichtung ebenso). Bei der M3 muss man dann aber doch erst wieder mühsam in die Einstellungen, um entsprechende Belichtungszeiten zu erzwingen, die ISO Automatik bleibt damit klar unter ihren theoretischen Möglichkeiten. Das wäre natürlich auch mit einem simplen Firmware-Update zu bewerkstelligen, womit Sony allerdings sehr geizig ist!Extrem störend ist auch das Verhalten, dass nach einer Aktivierung des Suchers durch Ausklappen nach dessen Einklappen die Kamera grundsätzlich ausgeschaltet wird! Was soll das? Welche Logik besagt, dass ich nicht mehr fotografieren will, nur weil ich den Sucher einfahre? Zudem ist es doch naheliegend, dass man vielleicht einfach nur mal zwischendurch eine Bildkontrolle im Sucher durchführen will, wenn die Umgebung für das Display zu hell ist. Klappt man den Sucher dann ein, geht die Kiste aus. Diesbezüglich hagelte es von allen Seiten Kritik. Erst mit der M4 wurde dieses praxisfremde Verhalten abschaltbar gestaltet. Auch dieser extreme Nervfaktor ließe sich leicht mit einem Firmware-Update abstellen (ggf. halt als wählbare Option), aber auch hier Fehlanzeige bis heute.Zum Blitz: Ich kann absolut nachvollziehen, dass man hier andere Prioritäten gesetzt hat und Hardware-Features wie Blitzschuh der kompakten Bauweise untergeordnet hat. Was man dem kleinen Blitz zugute halten kann ist, dass man ihn mit dem Finger kippen kann und so sogar indirektes Blitzen möglich wird. Das hat natürlich aufgrund der geringen Leistung alles seine engen Grenzen. Auch das kein Problem, es liegt in der Natur der Sache! Aber: Warum hat man nicht die Möglichkeit implementiert, einen externen Blitz über die vorhandene USB-Buchse auf Synchron-/PC Kabel auszulösen? Auch das ist eine reine Softwarefrage! Was dann aber ambitioniertes Blitzen am Ende (fast) vollständig unmöglich macht ist die Tatsache, dass sich der Blitz nicht rein manuell steuern lässt. Das bedeutet, dass er immer einen (nicht wahrnehmbaren) Vor-/ Messblitz sendet (nicht zu verwechseln mit dem abstellbaren „anti rote Augen Blitz“) . Dadurch werden dann auch Fotozellen externer Blitze getriggert, so dass diese ausgelöst werden, bevor die eigentliche Aufnahme stattfindet – der Blitz ist somit nicht bildwirksam. Es gibt einige Blitze, die so einzustellen sind, dass sie diesen Vorblitz ignorieren, jedoch schränkt dieses nicht konfigurierbare Verhalten der Sony die Auswahl drastisch ein. Das ist wirklich sehr ärgerlich, zumal es nach meiner Beobachtung so ist, dass diese Kamera ansonsten sehr gerne von “Profis” und ambitionierten Amateuren als Zusatzkamera eingesetzt wird, die über entsprechendes Equipment verfügen. Es wird also nicht nur keine vernünftige Blitzmöglichkeit mitgeliefert (was ok ist), sondern es wird auch eine eigene Lösung damit regelrecht sabotiert. Sony schränkt damit das Einsatzfeld deutlich und völlig unnötig ein. Auch dieses Verhalten zeigt sich nach wie vor auch bei der M5, von kundenfreundlichen Updates hält Sony offensichtlich nicht viel. Für alle, für die ambitionierte Blitzfotografie kein Thema ist, spielt es keine Rolle, für alle anderen ist es aber eine ärgerliche Beschneidung der potentiellen Möglichkeiten. (SIEHE HIERZU meine Ergänzung am Ende dieser Rezension vom 30.11.2018).Zum Autofokus: Nun, es handelt sich um einen Kontrastautofokus, das typische “Pumpen” entspricht dann eben dem, was man zu erwarten hat. Ich habe ihn ausschließlich im Single-Modus und fast immer mit Einzelmessfeld genutzt, das ewige Gepumpe im kontinuierlichen Modus ist furchtbar. Aber: Das war mir bei Kauf bewusst, das Verhalten entspricht den Erwartungen. Jedoch zeigte der AF immer wieder einen Fehler, bei dem ich nicht abschließend klären konnte, ob es sich um einen individuellen Defekt oder einen allgemeinen “”Bug” handelt. Im Nahbereich “biss” sich der AF immer wieder mal fest und attestierte bei totaler Unschärfe, dass er nun scharf gestellt hat. Eine erneute Betätigung des AF brachte dann keine Korrektur, es blieb bei dieser unscharfen Einstellung. Also nicht leicht daneben, sondern wirklich komplette Fehlfokussierung (z.B. auf unendlich, anstatt auf 3 m). Es musste erst ein fernes Objekt anvisiert werden, danach brachte dann der erneute Versuch mit vorherigem Ziel und Bildausschnitt erfolgt. Dieses Verhalten trat unberechenbar auf und war auch nicht beliebig reproduzierbar. Es war auch relativ selten, jedoch führt es letztlich zu einem “Kontrollwahn”, da man dem AF nicht vertraut. Den souveränen Umgang mit der M3 hat das doch ein Stück weit eingeschränkt.Nach ca. einem Jahr trat dann ein weiterer Fehler auf: Der Sucher sprang immer wieder spontan von selbst aus dem Gehäuse. Natürlich dachte ich anfangs, ich sei irgendwie an den Hebel gekommen (was versehentlich allerdings kaum machbar ist). Mit der Zeit bestätigte es sich aber, dass das ein komplett eigenständiges Verhalten vorlag, das auch mit keiner anderen Funktion in irgendeinen Zusammenhang stand. In Verbindung mit dem oben beschriebenen Sachverhalt, dass die Kamera meint, es sei schlau sich abzustellen, wenn der Sucher dann eingefahren wird kann man sich sicher vorstellen, dass sich das Vergnügen bei solchen Fehlfunktionen in sehr engen Grenzen hält. Die Fehlfunktion trat mit der Zeit immer häufiger auf, was letztlich zur Reklamation führte. Am Ende der Prozedur stand dann letztlich der Neukauf einer M5 (meine Rezension dazu ist unten verlinkt). (EDIT 08.0918): Ein Zurücksetzen hat hier bei beiden Fehlern NICHT geholfen!)Mit der Bewertung tue ich mich etwas schwer. Die reine Bildqualität, wenn alles funktioniert, wie es soll, ist für diese kompakte Bauweise schlicht überragend. Dafür sind 5 Sterne angemessen! Die genannten firmwareseitigen Einschränkungen in Verbindung mit der Tatsache, dass hier problemlos mögliche Upgrades dem User bewusst vorenthalten werden (hier kann man sich ein Beispiel an Fuji nehmen, die z.T. Updates liefern, für die andere gleich ein neues Modell auf den Markt bringen) rechtfertigen aber einen Stern Abzug. Den zweiten Stern lässt sie dann durch den geschilderten Sucherdefekt und den AF-“Bug”/ Defekt liegen. Die Regulierung erfolgte hier über Amazon, nicht über Sony! Zudem sollte bei diesen Preisen der nach meiner Ansicht unverzichtbare Handgriff sowie ein Objektivdeckel (habe ich mir von einem Fremdhersteller dazugekauft, um die Lamellen zu schützen, ein absolutes MUST HAVE!) Teil des Lieferumfangs sein!Die Links zu diesen beiden Zubehörartikeln:Sony AG-R2 Griffbefestigung (geeignet für DSC-RX100, DSC-RX100II, DSC-RX100III, DSC-RX100IV, DSC-RX100V) schwarzKaiser, Objektiv-Schutzdeckel Zum Aufstülpen, 55 mm, Schwarz, 206900Von den Preisen teils lächerlicher Spielereien aus dem Sony eigenen App-Universum fange ich jetzt erst einmal gar nicht an. Allerdings ist hier zu attestieren, dass die grundlegende Fernsteuerung über Smartphone kostenfrei ist und auch wirklich gut funktioniert. Hier ist allerdings auch erst ein Update für den vollen Funktionsumfang notwendig, was allerdings die Registrierung bei Sony erzwingt (was wohl auch deshalb genau so angelegt ist, sonst wäre die Software vorinstalliert).Am Rande: Ja, die Tasten sind etwas „fummelig“…. aber nun, wer hier den Bedienkomfort einer Nikon D5 erwartet, hat das Prinzip wohl nicht verstanden, daher kann das kaum ein ernstzunehmender Kritikpunkt sein. Auch die Konfigurierbarkeit der Tastenbelegung ist vorbildlich, so dass man sich die individuelle wichtigen Funktionen sehr gut zurechtlegen kann, so dass sich die Fummelei anschießend in sehr engen Grenzen hält.Der ON/Off Knopf ist etwas (!) schwer zu fassen, aber wäre er erhaben designed bestünde eine große Gefahr, dass die Kamera in der Hosentasche angestellt wird – für die sie ja nun geradezu prädestiniert ist! Das ist nach meiner Ansicht durchaus sehr gut überlegt genau SO gestaltet worden.3 Sterne geben im Grunde nicht die grundsätzliche Begeisterung über die Bildqualität wieder, die ich eigentlich für dieses Stück Technik empfinde. Ich kann mich aber auch nicht überwinden, hier mehr zu verteilen, da die Firmwareschwächen letztlich eine sehr ignorante Haltung Sonys gegenüber dem Kunden dokumentieren und die Möglichkeiten für den Anwender unnötig einschränken. Und der letztendliche Defekt muss sich dann natürlich auch irgendwo niederschlagen. Festzuhalten ist auch, dass hier meine persönlichen Präferenzen in die Wertung mit eingehen. Wenn für einen Leser z.B. das Thema externer Blitz definitiv nicht relevant ist und er diesen nicht einmal nutzen würde, wenn ein Blitzschuh vorhanden wäre, kann er das gedanklich streichen und kommt so dem Stern Nr. 4 sehr nahe!Die Preise schwanken zum Zeitpunkt der Rezension sehr stark (innerhalb weniger Wochen um 25% runter und wieder rauf sind wiederholt vorgekommen) und somit auch die Differenzen zwischen den Modellen. Im Extremfall lagen zwischen der M3 und der M5 145% Unterschied! Und das nicht bei irgendwelchen Pseudo-EU-Anbietern, die letztlich doch in Hongkong sitzen und die Umsatzsteuer unterschlagen, sondern „offiziell“ von Amazon verkauft und geliefert! Es lohnt sich ggf. die Sache überlegt anzugehen und keine Spontankäufe zu tätigen.Meine Rezension zur M5 findet sich hier:https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R3IC486AS81FAQ?ref=pf_ov_at_pdctrvw_srp„ANHANG“:HIer und da wird Sony Etikettenschwindel vorgeworfen, weil der Sensor als „1 Zoll Sensor“ bezeichnet wird, aber nichts an ihm 1 Zoll misst. Die Bezeichnung ist aber keine Erfindung der Sony-Marketingabteilung sondern die gängige Bezeichnung dieser Sensorklasse. Sie leitet sich ab aus den Zeiten der Bildröhren, in denen die Vakkuumröre 1 Zoll maß. Das bildgebende Element in diesen Röhren hatte die Abmessungen, die denen dieses Sensors entsprechen. Um hier anfänglich eine Vergleichbarkeit zu schaffen hat sich die Bezeichnung 1-Zoll Sensor durchgesetzt. In der Tat irritierend, aber aus der Historie zu erklären und keine gezielte Verbrauchertäuschung.EDIT 30.11.2018 zur beschriebenen Blitzproblematik:Es gibt eine Option über einen externen Trigger für kleines Geld. Natürlich nur mit rein manueller Steuerung, aber immerhin. Ich habe so ein Gerät an meiner Studioblitzanlage in Betrieb und nutze dann die RX100 gerne für schnelle Kleinanzeigenfotos etc. Entscheidend ist die einstellbare Verzögerung, so dass der Hauptblitz nicht mit dem Messblitz ausgelöst wird. Ich habe da nur ein Gerät gefunden, dass das so beherrscht.Hier bei Amazon finde ich das Teil so nicht, bei Interesse auf den üblichen Plattformen nach „Flash Remote slave Trigger with red eye reduction“ suchen! Der erste den ich (aus China direkt) bekommen hatte war defekt (Buchse), der Ersatz tut was er soll. Funktioniert dann halt über ein klassisches Blitzsynchronkabel. Die Einstellung der Verzögerung ist auch unproblematisch, funktioniert da in jeder Stufe bei mir, ich muss nur auf „Verzögerung“ schalten, es ist also nicht erst mühsam die richtige Verzögerung zu ermitteln. Getestet mit Studioblitzen und Nikkor SB 900/910. Interner Blitz auf Mindetleistung mit – 3,0 EBV einstellen und mit Finger hochklappen, so dass der interne Blitz (nahezu) keine Bildwirkung hat. Alles weitere dann manuell an den externen Geräten einstellen.

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  8. Cafogi

    Vorab: Es geht in der Rezension ausschließlich um den Bereich Fotos, Video findet bei mir nahezu keine Anwendung.Ich fotografiere in erster Linie (privat wie beruflich) mit Nikon DSLR (gegenwärtig D5300 und D850). Ich war auf der Suche nach einer Kamera für unterwegs, absolute Priorität hatte die Vorgabe, dass das Gerät in eine gewöhnliche Jeans-Hosentasche passt. Da geht es letztlich um wenige Millimeter, die zwischen “bequem zu tragen” und “nichts zu machen” entscheiden. Im nächsten Schritt wurde dann geschaut, ob die in Frage kommenden Kameras die geforderten hohen Qualitätsansprüche erfüllen können, andernfalls hätte ich das Vorhaben fallen lassen. Am Ende blieb im Grunde nur noch die Sony RX100 in ihren verschiedenen Ausführungen als Option übrig, alles anderen potentiellen Kandidaten passten entweder von den Abmessungen nicht ins Konzept und/ oder aber die Bildqualität, die mit deren xx-fach Zooms einhergeht, genügte nicht den Anforderungen.Die Wahl fiel letztlich auf die M3. Als Alternative für meine Anforderungen wäre die M5 in Frage gekommen, insbesondere der Phasen-Autofokus dieser Variante ist verlockend, jedoch lag die Preisdifferenz zum Kaufzeitpunkt bei knapp 400 Euro. Da die ansonsten in erster Linie im Bereich Video zu findenden Verbesserungen der M5 gegenüber der vorherigen Versionen für mich annähernd keine Relevanz haben, bin ich dann doch bei der erheblich günstigeren M3 geblieben (bei Kauf um 600 Euro), deren reine Bildqualität im Grunde identisch ist.Ich hatte die M3 ca. 16 Monate in Gebrauch. Den gedachten Zweck, bei höchstmöglicher Mobilität qualitativ hervorragende Bilder zu liefern hat die Kleine nahezu uneingeschränkt erfüllt. Als Reisekamera oder eben “Immerdabei-Knipse” ist die RX100 nahezu ideal. Wobei “Knipse” hier in die Irre führt, wenn man weiß, wie man mit dem Gerät richtig umgeht sind absolut professionelle Aufnahmen möglich, die auch wirklich hohen Ansprüchen genügen. Manchmal geradezu erschreckend!Das Objektiv ist schon bei Offenblende wirklich ordentlich, die beste Leistung zeigt es in allen Brennweitenbereichen aber um Blende 4.0 in Bezug auf das ganze Bildfeld, mittig ist auch 2,8 hervorragend bei leichtem Randabfall. ISO Verhalten etc., letztlich ist das alles hinreichend besprochen worden. Mir ist aus rein optischer/ hardwareseitiger (Sensor) Sicht in dieser kompakten Bauweise nichts besseres in die Hände gekommen. Viele mögen eine längere Brennweite vermissen, wer aber ambitionierter unterwegs ist weiß, dass hohe Zoomfaktoren immer auch mit optischen Schwächen einhergehen – neben der Tatsache, dass es mit einem Verlust an Lichtstärke einhergeht (wie die neue M6 gerade beweist, die aber unabhängig davon offenbar dennoch beeindruckende optische Leistung für diesen Brennweitenumfang zeigt). Ich halte fest: Die optische Leistung begeistert mich schlicht und ergreifend. Ich hätte das bis zu dem Zeitpunkt nicht für möglich gehalten. In vielen Belangen stehen die Ergebnisse denen einer Kombination wie Nikon D5300 + Nikkor 18-140 (das ist ein recht anständiges Kitobjektiv, aber bei weitem natürlich nicht „High-End“) in nichts nach, manchmal sind sie sogar den entscheidenden Tick besser, wenn die Bedingungen optimal sind. Das bezieht sich auf die reine Bildqualität, dass eine Kompaktkamera mit kleinem Sensor prinzipbedingt weit weniger Gestaltungsspielraum z.B. bzgl. gezielt eingesetzter Schärfentiefe usw. lässt, liegt in der physikalischen Natur der Sache! Aber selbst hier ist in Grenzen gezieltes Bokeh möglich, wenngleich das zu bestimmten Perspektiven zwingt, die z.B. für Portraits nicht gerade förderlich sind.Ich fotografiere nahezu ausschließlich in RAW, dabei fällt allerdings auf, dass schon die Rohdaten der Sony oft eine extreme und eher aufdringliche Schärfe aufweisen. Und zwar so scharf, dass ich nicht glaube, dass das die reine optische Leistung der Linse repräsentiert, ich denke (belegen kann ich es nicht!) das Sony hier mit einem Softwarealgorithmus nachhilft und es dabei ein wenig überzieht. Insbesondere sobald auch nur geringes Rauschen ins Spiel kommt, was für sich genommen gut zu kontrollieren ist, entstehen so in Kombination mit der überzogenen Schärfung bei feinen Details unschöne Artefakte. Bekommt man alles mit Bildbearbeitung in den Griff, aber es ist für mich ein klarer Fall von “zu viel des Guten”.Bei aller grundsätzlichen Begeisterung, was Sony da bei dieser extrem kompakten Bauweise möglich gemacht hat: Insbesondere software-/ firmwareseitig zeigt die M3 einige Schwächen. Manche sind eher so einzuordnen, dass man es eher als “schade” empfindet, dass es Sony hier nicht besser gemacht hat, andere sind schon fast als eklatante Fehler zu bezeichnen, die einen aufgrund der Praxisferne, die die Entwickler damit offenbaren, zum Kopfschütteln veranlassen.Was hier z.B. fehlt ist eine steuerbare ISO-Automatik, die eine Beeinflussung des der Verschlusszeit in Abhängigkeit zur Brennweite ermöglicht. Zwar arbeitet die ISO Automatik bei Blendenpriorität nach der klassischen Formel für die Verschlusszeit “1/Brennweite”, jedoch ist das recht optimistisch angesetzt bei den Extremauflösungen, insbesondere bei so einem kleinen Sensor mit der enormen Pixeldichte. Erst bei späteren Generationen der RX100 (bei der M5, M4 ist mir unbekannt) findet sich die Möglichkeit, die ISO Automatik dazu zu bewegen, auch “1/(2 x Brennweite)” und “1/(4 x Brennweite)” zu erzwingen (in Gegenrichtung ebenso). Bei der M3 muss man dann aber doch erst wieder mühsam in die Einstellungen, um entsprechende Belichtungszeiten zu erzwingen, die ISO Automatik bleibt damit klar unter ihren theoretischen Möglichkeiten. Das wäre natürlich auch mit einem simplen Firmware-Update zu bewerkstelligen, womit Sony allerdings sehr geizig ist!Extrem störend ist auch das Verhalten, dass nach einer Aktivierung des Suchers durch Ausklappen nach dessen Einklappen die Kamera grundsätzlich ausgeschaltet wird! Was soll das? Welche Logik besagt, dass ich nicht mehr fotografieren will, nur weil ich den Sucher einfahre? Zudem ist es doch naheliegend, dass man vielleicht einfach nur mal zwischendurch eine Bildkontrolle im Sucher durchführen will, wenn die Umgebung für das Display zu hell ist. Klappt man den Sucher dann ein, geht die Kiste aus. Diesbezüglich hagelte es von allen Seiten Kritik. Erst mit der M4 wurde dieses praxisfremde Verhalten abschaltbar gestaltet. Auch dieser extreme Nervfaktor ließe sich leicht mit einem Firmware-Update abstellen (ggf. halt als wählbare Option), aber auch hier Fehlanzeige bis heute.Zum Blitz: Ich kann absolut nachvollziehen, dass man hier andere Prioritäten gesetzt hat und Hardware-Features wie Blitzschuh der kompakten Bauweise untergeordnet hat. Was man dem kleinen Blitz zugute halten kann ist, dass man ihn mit dem Finger kippen kann und so sogar indirektes Blitzen möglich wird. Das hat natürlich aufgrund der geringen Leistung alles seine engen Grenzen. Auch das kein Problem, es liegt in der Natur der Sache! Aber: Warum hat man nicht die Möglichkeit implementiert, einen externen Blitz über die vorhandene USB-Buchse auf Synchron-/PC Kabel auszulösen? Auch das ist eine reine Softwarefrage! Was dann aber ambitioniertes Blitzen am Ende (fast) vollständig unmöglich macht ist die Tatsache, dass sich der Blitz nicht rein manuell steuern lässt. Das bedeutet, dass er immer einen (nicht wahrnehmbaren) Vor-/ Messblitz sendet (nicht zu verwechseln mit dem abstellbaren „anti rote Augen Blitz“) . Dadurch werden dann auch Fotozellen externer Blitze getriggert, so dass diese ausgelöst werden, bevor die eigentliche Aufnahme stattfindet – der Blitz ist somit nicht bildwirksam. Es gibt einige Blitze, die so einzustellen sind, dass sie diesen Vorblitz ignorieren, jedoch schränkt dieses nicht konfigurierbare Verhalten der Sony die Auswahl drastisch ein. Das ist wirklich sehr ärgerlich, zumal es nach meiner Beobachtung so ist, dass diese Kamera ansonsten sehr gerne von “Profis” und ambitionierten Amateuren als Zusatzkamera eingesetzt wird, die über entsprechendes Equipment verfügen. Es wird also nicht nur keine vernünftige Blitzmöglichkeit mitgeliefert (was ok ist), sondern es wird auch eine eigene Lösung damit regelrecht sabotiert. Sony schränkt damit das Einsatzfeld deutlich und völlig unnötig ein. Auch dieses Verhalten zeigt sich nach wie vor auch bei der M5, von kundenfreundlichen Updates hält Sony offensichtlich nicht viel. Für alle, für die ambitionierte Blitzfotografie kein Thema ist, spielt es keine Rolle, für alle anderen ist es aber eine ärgerliche Beschneidung der potentiellen Möglichkeiten. (SIEHE HIERZU meine Ergänzung am Ende dieser Rezension vom 30.11.2018).Zum Autofokus: Nun, es handelt sich um einen Kontrastautofokus, das typische “Pumpen” entspricht dann eben dem, was man zu erwarten hat. Ich habe ihn ausschließlich im Single-Modus und fast immer mit Einzelmessfeld genutzt, das ewige Gepumpe im kontinuierlichen Modus ist furchtbar. Aber: Das war mir bei Kauf bewusst, das Verhalten entspricht den Erwartungen. Jedoch zeigte der AF immer wieder einen Fehler, bei dem ich nicht abschließend klären konnte, ob es sich um einen individuellen Defekt oder einen allgemeinen “”Bug” handelt. Im Nahbereich “biss” sich der AF immer wieder mal fest und attestierte bei totaler Unschärfe, dass er nun scharf gestellt hat. Eine erneute Betätigung des AF brachte dann keine Korrektur, es blieb bei dieser unscharfen Einstellung. Also nicht leicht daneben, sondern wirklich komplette Fehlfokussierung (z.B. auf unendlich, anstatt auf 3 m). Es musste erst ein fernes Objekt anvisiert werden, danach brachte dann der erneute Versuch mit vorherigem Ziel und Bildausschnitt erfolgt. Dieses Verhalten trat unberechenbar auf und war auch nicht beliebig reproduzierbar. Es war auch relativ selten, jedoch führt es letztlich zu einem “Kontrollwahn”, da man dem AF nicht vertraut. Den souveränen Umgang mit der M3 hat das doch ein Stück weit eingeschränkt.Nach ca. einem Jahr trat dann ein weiterer Fehler auf: Der Sucher sprang immer wieder spontan von selbst aus dem Gehäuse. Natürlich dachte ich anfangs, ich sei irgendwie an den Hebel gekommen (was versehentlich allerdings kaum machbar ist). Mit der Zeit bestätigte es sich aber, dass das ein komplett eigenständiges Verhalten vorlag, das auch mit keiner anderen Funktion in irgendeinen Zusammenhang stand. In Verbindung mit dem oben beschriebenen Sachverhalt, dass die Kamera meint, es sei schlau sich abzustellen, wenn der Sucher dann eingefahren wird kann man sich sicher vorstellen, dass sich das Vergnügen bei solchen Fehlfunktionen in sehr engen Grenzen hält. Die Fehlfunktion trat mit der Zeit immer häufiger auf, was letztlich zur Reklamation führte. Am Ende der Prozedur stand dann letztlich der Neukauf einer M5 (meine Rezension dazu ist unten verlinkt). (EDIT 08.0918): Ein Zurücksetzen hat hier bei beiden Fehlern NICHT geholfen!)Mit der Bewertung tue ich mich etwas schwer. Die reine Bildqualität, wenn alles funktioniert, wie es soll, ist für diese kompakte Bauweise schlicht überragend. Dafür sind 5 Sterne angemessen! Die genannten firmwareseitigen Einschränkungen in Verbindung mit der Tatsache, dass hier problemlos mögliche Upgrades dem User bewusst vorenthalten werden (hier kann man sich ein Beispiel an Fuji nehmen, die z.T. Updates liefern, für die andere gleich ein neues Modell auf den Markt bringen) rechtfertigen aber einen Stern Abzug. Den zweiten Stern lässt sie dann durch den geschilderten Sucherdefekt und den AF-“Bug”/ Defekt liegen. Die Regulierung erfolgte hier über Amazon, nicht über Sony! Zudem sollte bei diesen Preisen der nach meiner Ansicht unverzichtbare Handgriff sowie ein Objektivdeckel (habe ich mir von einem Fremdhersteller dazugekauft, um die Lamellen zu schützen, ein absolutes MUST HAVE!) Teil des Lieferumfangs sein!Die Links zu diesen beiden Zubehörartikeln:Sony AG-R2 Griffbefestigung (geeignet für DSC-RX100, DSC-RX100II, DSC-RX100III, DSC-RX100IV, DSC-RX100V) schwarzKaiser, Objektiv-Schutzdeckel Zum Aufstülpen, 55 mm, Schwarz, 206900Von den Preisen teils lächerlicher Spielereien aus dem Sony eigenen App-Universum fange ich jetzt erst einmal gar nicht an. Allerdings ist hier zu attestieren, dass die grundlegende Fernsteuerung über Smartphone kostenfrei ist und auch wirklich gut funktioniert. Hier ist allerdings auch erst ein Update für den vollen Funktionsumfang notwendig, was allerdings die Registrierung bei Sony erzwingt (was wohl auch deshalb genau so angelegt ist, sonst wäre die Software vorinstalliert).Am Rande: Ja, die Tasten sind etwas „fummelig“…. aber nun, wer hier den Bedienkomfort einer Nikon D5 erwartet, hat das Prinzip wohl nicht verstanden, daher kann das kaum ein ernstzunehmender Kritikpunkt sein. Auch die Konfigurierbarkeit der Tastenbelegung ist vorbildlich, so dass man sich die individuelle wichtigen Funktionen sehr gut zurechtlegen kann, so dass sich die Fummelei anschießend in sehr engen Grenzen hält.Der ON/Off Knopf ist etwas (!) schwer zu fassen, aber wäre er erhaben designed bestünde eine große Gefahr, dass die Kamera in der Hosentasche angestellt wird – für die sie ja nun geradezu prädestiniert ist! Das ist nach meiner Ansicht durchaus sehr gut überlegt genau SO gestaltet worden.3 Sterne geben im Grunde nicht die grundsätzliche Begeisterung über die Bildqualität wieder, die ich eigentlich für dieses Stück Technik empfinde. Ich kann mich aber auch nicht überwinden, hier mehr zu verteilen, da die Firmwareschwächen letztlich eine sehr ignorante Haltung Sonys gegenüber dem Kunden dokumentieren und die Möglichkeiten für den Anwender unnötig einschränken. Und der letztendliche Defekt muss sich dann natürlich auch irgendwo niederschlagen. Festzuhalten ist auch, dass hier meine persönlichen Präferenzen in die Wertung mit eingehen. Wenn für einen Leser z.B. das Thema externer Blitz definitiv nicht relevant ist und er diesen nicht einmal nutzen würde, wenn ein Blitzschuh vorhanden wäre, kann er das gedanklich streichen und kommt so dem Stern Nr. 4 sehr nahe!Die Preise schwanken zum Zeitpunkt der Rezension sehr stark (innerhalb weniger Wochen um 25% runter und wieder rauf sind wiederholt vorgekommen) und somit auch die Differenzen zwischen den Modellen. Im Extremfall lagen zwischen der M3 und der M5 145% Unterschied! Und das nicht bei irgendwelchen Pseudo-EU-Anbietern, die letztlich doch in Hongkong sitzen und die Umsatzsteuer unterschlagen, sondern „offiziell“ von Amazon verkauft und geliefert! Es lohnt sich ggf. die Sache überlegt anzugehen und keine Spontankäufe zu tätigen.Meine Rezension zur M5 findet sich hier:https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R3IC486AS81FAQ?ref=pf_ov_at_pdctrvw_srp„ANHANG“:HIer und da wird Sony Etikettenschwindel vorgeworfen, weil der Sensor als „1 Zoll Sensor“ bezeichnet wird, aber nichts an ihm 1 Zoll misst. Die Bezeichnung ist aber keine Erfindung der Sony-Marketingabteilung sondern die gängige Bezeichnung dieser Sensorklasse. Sie leitet sich ab aus den Zeiten der Bildröhren, in denen die Vakkuumröre 1 Zoll maß. Das bildgebende Element in diesen Röhren hatte die Abmessungen, die denen dieses Sensors entsprechen. Um hier anfänglich eine Vergleichbarkeit zu schaffen hat sich die Bezeichnung 1-Zoll Sensor durchgesetzt. In der Tat irritierend, aber aus der Historie zu erklären und keine gezielte Verbrauchertäuschung.EDIT 30.11.2018 zur beschriebenen Blitzproblematik:Es gibt eine Option über einen externen Trigger für kleines Geld. Natürlich nur mit rein manueller Steuerung, aber immerhin. Ich habe so ein Gerät an meiner Studioblitzanlage in Betrieb und nutze dann die RX100 gerne für schnelle Kleinanzeigenfotos etc. Entscheidend ist die einstellbare Verzögerung, so dass der Hauptblitz nicht mit dem Messblitz ausgelöst wird. Ich habe da nur ein Gerät gefunden, dass das so beherrscht.Hier bei Amazon finde ich das Teil so nicht, bei Interesse auf den üblichen Plattformen nach „Flash Remote slave Trigger with red eye reduction“ suchen! Der erste den ich (aus China direkt) bekommen hatte war defekt (Buchse), der Ersatz tut was er soll. Funktioniert dann halt über ein klassisches Blitzsynchronkabel. Die Einstellung der Verzögerung ist auch unproblematisch, funktioniert da in jeder Stufe bei mir, ich muss nur auf „Verzögerung“ schalten, es ist also nicht erst mühsam die richtige Verzögerung zu ermitteln. Getestet mit Studioblitzen und Nikkor SB 900/910. Interner Blitz auf Mindetleistung mit – 3,0 EBV einstellen und mit Finger hochklappen, so dass der interne Blitz (nahezu) keine Bildwirkung hat. Alles weitere dann manuell an den externen Geräten einstellen.

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  9. Cafogi

    Vorab: Es geht in der Rezension ausschließlich um den Bereich Fotos, Video findet bei mir nahezu keine Anwendung.Ich fotografiere in erster Linie (privat wie beruflich) mit Nikon DSLR (gegenwärtig D5300 und D850). Ich war auf der Suche nach einer Kamera für unterwegs, absolute Priorität hatte die Vorgabe, dass das Gerät in eine gewöhnliche Jeans-Hosentasche passt. Da geht es letztlich um wenige Millimeter, die zwischen “bequem zu tragen” und “nichts zu machen” entscheiden. Im nächsten Schritt wurde dann geschaut, ob die in Frage kommenden Kameras die geforderten hohen Qualitätsansprüche erfüllen können, andernfalls hätte ich das Vorhaben fallen lassen. Am Ende blieb im Grunde nur noch die Sony RX100 in ihren verschiedenen Ausführungen als Option übrig, alles anderen potentiellen Kandidaten passten entweder von den Abmessungen nicht ins Konzept und/ oder aber die Bildqualität, die mit deren xx-fach Zooms einhergeht, genügte nicht den Anforderungen.Die Wahl fiel letztlich auf die M3. Als Alternative für meine Anforderungen wäre die M5 in Frage gekommen, insbesondere der Phasen-Autofokus dieser Variante ist verlockend, jedoch lag die Preisdifferenz zum Kaufzeitpunkt bei knapp 400 Euro. Da die ansonsten in erster Linie im Bereich Video zu findenden Verbesserungen der M5 gegenüber der vorherigen Versionen für mich annähernd keine Relevanz haben, bin ich dann doch bei der erheblich günstigeren M3 geblieben (bei Kauf um 600 Euro), deren reine Bildqualität im Grunde identisch ist.Ich hatte die M3 ca. 16 Monate in Gebrauch. Den gedachten Zweck, bei höchstmöglicher Mobilität qualitativ hervorragende Bilder zu liefern hat die Kleine nahezu uneingeschränkt erfüllt. Als Reisekamera oder eben “Immerdabei-Knipse” ist die RX100 nahezu ideal. Wobei “Knipse” hier in die Irre führt, wenn man weiß, wie man mit dem Gerät richtig umgeht sind absolut professionelle Aufnahmen möglich, die auch wirklich hohen Ansprüchen genügen. Manchmal geradezu erschreckend!Das Objektiv ist schon bei Offenblende wirklich ordentlich, die beste Leistung zeigt es in allen Brennweitenbereichen aber um Blende 4.0 in Bezug auf das ganze Bildfeld, mittig ist auch 2,8 hervorragend bei leichtem Randabfall. ISO Verhalten etc., letztlich ist das alles hinreichend besprochen worden. Mir ist aus rein optischer/ hardwareseitiger (Sensor) Sicht in dieser kompakten Bauweise nichts besseres in die Hände gekommen. Viele mögen eine längere Brennweite vermissen, wer aber ambitionierter unterwegs ist weiß, dass hohe Zoomfaktoren immer auch mit optischen Schwächen einhergehen – neben der Tatsache, dass es mit einem Verlust an Lichtstärke einhergeht (wie die neue M6 gerade beweist, die aber unabhängig davon offenbar dennoch beeindruckende optische Leistung für diesen Brennweitenumfang zeigt). Ich halte fest: Die optische Leistung begeistert mich schlicht und ergreifend. Ich hätte das bis zu dem Zeitpunkt nicht für möglich gehalten. In vielen Belangen stehen die Ergebnisse denen einer Kombination wie Nikon D5300 + Nikkor 18-140 (das ist ein recht anständiges Kitobjektiv, aber bei weitem natürlich nicht „High-End“) in nichts nach, manchmal sind sie sogar den entscheidenden Tick besser, wenn die Bedingungen optimal sind. Das bezieht sich auf die reine Bildqualität, dass eine Kompaktkamera mit kleinem Sensor prinzipbedingt weit weniger Gestaltungsspielraum z.B. bzgl. gezielt eingesetzter Schärfentiefe usw. lässt, liegt in der physikalischen Natur der Sache! Aber selbst hier ist in Grenzen gezieltes Bokeh möglich, wenngleich das zu bestimmten Perspektiven zwingt, die z.B. für Portraits nicht gerade förderlich sind.Ich fotografiere nahezu ausschließlich in RAW, dabei fällt allerdings auf, dass schon die Rohdaten der Sony oft eine extreme und eher aufdringliche Schärfe aufweisen. Und zwar so scharf, dass ich nicht glaube, dass das die reine optische Leistung der Linse repräsentiert, ich denke (belegen kann ich es nicht!) das Sony hier mit einem Softwarealgorithmus nachhilft und es dabei ein wenig überzieht. Insbesondere sobald auch nur geringes Rauschen ins Spiel kommt, was für sich genommen gut zu kontrollieren ist, entstehen so in Kombination mit der überzogenen Schärfung bei feinen Details unschöne Artefakte. Bekommt man alles mit Bildbearbeitung in den Griff, aber es ist für mich ein klarer Fall von “zu viel des Guten”.Bei aller grundsätzlichen Begeisterung, was Sony da bei dieser extrem kompakten Bauweise möglich gemacht hat: Insbesondere software-/ firmwareseitig zeigt die M3 einige Schwächen. Manche sind eher so einzuordnen, dass man es eher als “schade” empfindet, dass es Sony hier nicht besser gemacht hat, andere sind schon fast als eklatante Fehler zu bezeichnen, die einen aufgrund der Praxisferne, die die Entwickler damit offenbaren, zum Kopfschütteln veranlassen.Was hier z.B. fehlt ist eine steuerbare ISO-Automatik, die eine Beeinflussung des der Verschlusszeit in Abhängigkeit zur Brennweite ermöglicht. Zwar arbeitet die ISO Automatik bei Blendenpriorität nach der klassischen Formel für die Verschlusszeit “1/Brennweite”, jedoch ist das recht optimistisch angesetzt bei den Extremauflösungen, insbesondere bei so einem kleinen Sensor mit der enormen Pixeldichte. Erst bei späteren Generationen der RX100 (bei der M5, M4 ist mir unbekannt) findet sich die Möglichkeit, die ISO Automatik dazu zu bewegen, auch “1/(2 x Brennweite)” und “1/(4 x Brennweite)” zu erzwingen (in Gegenrichtung ebenso). Bei der M3 muss man dann aber doch erst wieder mühsam in die Einstellungen, um entsprechende Belichtungszeiten zu erzwingen, die ISO Automatik bleibt damit klar unter ihren theoretischen Möglichkeiten. Das wäre natürlich auch mit einem simplen Firmware-Update zu bewerkstelligen, womit Sony allerdings sehr geizig ist!Extrem störend ist auch das Verhalten, dass nach einer Aktivierung des Suchers durch Ausklappen nach dessen Einklappen die Kamera grundsätzlich ausgeschaltet wird! Was soll das? Welche Logik besagt, dass ich nicht mehr fotografieren will, nur weil ich den Sucher einfahre? Zudem ist es doch naheliegend, dass man vielleicht einfach nur mal zwischendurch eine Bildkontrolle im Sucher durchführen will, wenn die Umgebung für das Display zu hell ist. Klappt man den Sucher dann ein, geht die Kiste aus. Diesbezüglich hagelte es von allen Seiten Kritik. Erst mit der M4 wurde dieses praxisfremde Verhalten abschaltbar gestaltet. Auch dieser extreme Nervfaktor ließe sich leicht mit einem Firmware-Update abstellen (ggf. halt als wählbare Option), aber auch hier Fehlanzeige bis heute.Zum Blitz: Ich kann absolut nachvollziehen, dass man hier andere Prioritäten gesetzt hat und Hardware-Features wie Blitzschuh der kompakten Bauweise untergeordnet hat. Was man dem kleinen Blitz zugute halten kann ist, dass man ihn mit dem Finger kippen kann und so sogar indirektes Blitzen möglich wird. Das hat natürlich aufgrund der geringen Leistung alles seine engen Grenzen. Auch das kein Problem, es liegt in der Natur der Sache! Aber: Warum hat man nicht die Möglichkeit implementiert, einen externen Blitz über die vorhandene USB-Buchse auf Synchron-/PC Kabel auszulösen? Auch das ist eine reine Softwarefrage! Was dann aber ambitioniertes Blitzen am Ende (fast) vollständig unmöglich macht ist die Tatsache, dass sich der Blitz nicht rein manuell steuern lässt. Das bedeutet, dass er immer einen (nicht wahrnehmbaren) Vor-/ Messblitz sendet (nicht zu verwechseln mit dem abstellbaren „anti rote Augen Blitz“) . Dadurch werden dann auch Fotozellen externer Blitze getriggert, so dass diese ausgelöst werden, bevor die eigentliche Aufnahme stattfindet – der Blitz ist somit nicht bildwirksam. Es gibt einige Blitze, die so einzustellen sind, dass sie diesen Vorblitz ignorieren, jedoch schränkt dieses nicht konfigurierbare Verhalten der Sony die Auswahl drastisch ein. Das ist wirklich sehr ärgerlich, zumal es nach meiner Beobachtung so ist, dass diese Kamera ansonsten sehr gerne von “Profis” und ambitionierten Amateuren als Zusatzkamera eingesetzt wird, die über entsprechendes Equipment verfügen. Es wird also nicht nur keine vernünftige Blitzmöglichkeit mitgeliefert (was ok ist), sondern es wird auch eine eigene Lösung damit regelrecht sabotiert. Sony schränkt damit das Einsatzfeld deutlich und völlig unnötig ein. Auch dieses Verhalten zeigt sich nach wie vor auch bei der M5, von kundenfreundlichen Updates hält Sony offensichtlich nicht viel. Für alle, für die ambitionierte Blitzfotografie kein Thema ist, spielt es keine Rolle, für alle anderen ist es aber eine ärgerliche Beschneidung der potentiellen Möglichkeiten. (SIEHE HIERZU meine Ergänzung am Ende dieser Rezension vom 30.11.2018).Zum Autofokus: Nun, es handelt sich um einen Kontrastautofokus, das typische “Pumpen” entspricht dann eben dem, was man zu erwarten hat. Ich habe ihn ausschließlich im Single-Modus und fast immer mit Einzelmessfeld genutzt, das ewige Gepumpe im kontinuierlichen Modus ist furchtbar. Aber: Das war mir bei Kauf bewusst, das Verhalten entspricht den Erwartungen. Jedoch zeigte der AF immer wieder einen Fehler, bei dem ich nicht abschließend klären konnte, ob es sich um einen individuellen Defekt oder einen allgemeinen “”Bug” handelt. Im Nahbereich “biss” sich der AF immer wieder mal fest und attestierte bei totaler Unschärfe, dass er nun scharf gestellt hat. Eine erneute Betätigung des AF brachte dann keine Korrektur, es blieb bei dieser unscharfen Einstellung. Also nicht leicht daneben, sondern wirklich komplette Fehlfokussierung (z.B. auf unendlich, anstatt auf 3 m). Es musste erst ein fernes Objekt anvisiert werden, danach brachte dann der erneute Versuch mit vorherigem Ziel und Bildausschnitt erfolgt. Dieses Verhalten trat unberechenbar auf und war auch nicht beliebig reproduzierbar. Es war auch relativ selten, jedoch führt es letztlich zu einem “Kontrollwahn”, da man dem AF nicht vertraut. Den souveränen Umgang mit der M3 hat das doch ein Stück weit eingeschränkt.Nach ca. einem Jahr trat dann ein weiterer Fehler auf: Der Sucher sprang immer wieder spontan von selbst aus dem Gehäuse. Natürlich dachte ich anfangs, ich sei irgendwie an den Hebel gekommen (was versehentlich allerdings kaum machbar ist). Mit der Zeit bestätigte es sich aber, dass das ein komplett eigenständiges Verhalten vorlag, das auch mit keiner anderen Funktion in irgendeinen Zusammenhang stand. In Verbindung mit dem oben beschriebenen Sachverhalt, dass die Kamera meint, es sei schlau sich abzustellen, wenn der Sucher dann eingefahren wird kann man sich sicher vorstellen, dass sich das Vergnügen bei solchen Fehlfunktionen in sehr engen Grenzen hält. Die Fehlfunktion trat mit der Zeit immer häufiger auf, was letztlich zur Reklamation führte. Am Ende der Prozedur stand dann letztlich der Neukauf einer M5 (meine Rezension dazu ist unten verlinkt). (EDIT 08.0918): Ein Zurücksetzen hat hier bei beiden Fehlern NICHT geholfen!)Mit der Bewertung tue ich mich etwas schwer. Die reine Bildqualität, wenn alles funktioniert, wie es soll, ist für diese kompakte Bauweise schlicht überragend. Dafür sind 5 Sterne angemessen! Die genannten firmwareseitigen Einschränkungen in Verbindung mit der Tatsache, dass hier problemlos mögliche Upgrades dem User bewusst vorenthalten werden (hier kann man sich ein Beispiel an Fuji nehmen, die z.T. Updates liefern, für die andere gleich ein neues Modell auf den Markt bringen) rechtfertigen aber einen Stern Abzug. Den zweiten Stern lässt sie dann durch den geschilderten Sucherdefekt und den AF-“Bug”/ Defekt liegen. Die Regulierung erfolgte hier über Amazon, nicht über Sony! Zudem sollte bei diesen Preisen der nach meiner Ansicht unverzichtbare Handgriff sowie ein Objektivdeckel (habe ich mir von einem Fremdhersteller dazugekauft, um die Lamellen zu schützen, ein absolutes MUST HAVE!) Teil des Lieferumfangs sein!Die Links zu diesen beiden Zubehörartikeln:Sony AG-R2 Griffbefestigung (geeignet für DSC-RX100, DSC-RX100II, DSC-RX100III, DSC-RX100IV, DSC-RX100V) schwarzKaiser, Objektiv-Schutzdeckel Zum Aufstülpen, 55 mm, Schwarz, 206900Von den Preisen teils lächerlicher Spielereien aus dem Sony eigenen App-Universum fange ich jetzt erst einmal gar nicht an. Allerdings ist hier zu attestieren, dass die grundlegende Fernsteuerung über Smartphone kostenfrei ist und auch wirklich gut funktioniert. Hier ist allerdings auch erst ein Update für den vollen Funktionsumfang notwendig, was allerdings die Registrierung bei Sony erzwingt (was wohl auch deshalb genau so angelegt ist, sonst wäre die Software vorinstalliert).Am Rande: Ja, die Tasten sind etwas „fummelig“…. aber nun, wer hier den Bedienkomfort einer Nikon D5 erwartet, hat das Prinzip wohl nicht verstanden, daher kann das kaum ein ernstzunehmender Kritikpunkt sein. Auch die Konfigurierbarkeit der Tastenbelegung ist vorbildlich, so dass man sich die individuelle wichtigen Funktionen sehr gut zurechtlegen kann, so dass sich die Fummelei anschießend in sehr engen Grenzen hält.Der ON/Off Knopf ist etwas (!) schwer zu fassen, aber wäre er erhaben designed bestünde eine große Gefahr, dass die Kamera in der Hosentasche angestellt wird – für die sie ja nun geradezu prädestiniert ist! Das ist nach meiner Ansicht durchaus sehr gut überlegt genau SO gestaltet worden.3 Sterne geben im Grunde nicht die grundsätzliche Begeisterung über die Bildqualität wieder, die ich eigentlich für dieses Stück Technik empfinde. Ich kann mich aber auch nicht überwinden, hier mehr zu verteilen, da die Firmwareschwächen letztlich eine sehr ignorante Haltung Sonys gegenüber dem Kunden dokumentieren und die Möglichkeiten für den Anwender unnötig einschränken. Und der letztendliche Defekt muss sich dann natürlich auch irgendwo niederschlagen. Festzuhalten ist auch, dass hier meine persönlichen Präferenzen in die Wertung mit eingehen. Wenn für einen Leser z.B. das Thema externer Blitz definitiv nicht relevant ist und er diesen nicht einmal nutzen würde, wenn ein Blitzschuh vorhanden wäre, kann er das gedanklich streichen und kommt so dem Stern Nr. 4 sehr nahe!Die Preise schwanken zum Zeitpunkt der Rezension sehr stark (innerhalb weniger Wochen um 25% runter und wieder rauf sind wiederholt vorgekommen) und somit auch die Differenzen zwischen den Modellen. Im Extremfall lagen zwischen der M3 und der M5 145% Unterschied! Und das nicht bei irgendwelchen Pseudo-EU-Anbietern, die letztlich doch in Hongkong sitzen und die Umsatzsteuer unterschlagen, sondern „offiziell“ von Amazon verkauft und geliefert! Es lohnt sich ggf. die Sache überlegt anzugehen und keine Spontankäufe zu tätigen.Meine Rezension zur M5 findet sich hier:https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R3IC486AS81FAQ?ref=pf_ov_at_pdctrvw_srp„ANHANG“:HIer und da wird Sony Etikettenschwindel vorgeworfen, weil der Sensor als „1 Zoll Sensor“ bezeichnet wird, aber nichts an ihm 1 Zoll misst. Die Bezeichnung ist aber keine Erfindung der Sony-Marketingabteilung sondern die gängige Bezeichnung dieser Sensorklasse. Sie leitet sich ab aus den Zeiten der Bildröhren, in denen die Vakkuumröre 1 Zoll maß. Das bildgebende Element in diesen Röhren hatte die Abmessungen, die denen dieses Sensors entsprechen. Um hier anfänglich eine Vergleichbarkeit zu schaffen hat sich die Bezeichnung 1-Zoll Sensor durchgesetzt. In der Tat irritierend, aber aus der Historie zu erklären und keine gezielte Verbrauchertäuschung.EDIT 30.11.2018 zur beschriebenen Blitzproblematik:Es gibt eine Option über einen externen Trigger für kleines Geld. Natürlich nur mit rein manueller Steuerung, aber immerhin. Ich habe so ein Gerät an meiner Studioblitzanlage in Betrieb und nutze dann die RX100 gerne für schnelle Kleinanzeigenfotos etc. Entscheidend ist die einstellbare Verzögerung, so dass der Hauptblitz nicht mit dem Messblitz ausgelöst wird. Ich habe da nur ein Gerät gefunden, dass das so beherrscht.Hier bei Amazon finde ich das Teil so nicht, bei Interesse auf den üblichen Plattformen nach „Flash Remote slave Trigger with red eye reduction“ suchen! Der erste den ich (aus China direkt) bekommen hatte war defekt (Buchse), der Ersatz tut was er soll. Funktioniert dann halt über ein klassisches Blitzsynchronkabel. Die Einstellung der Verzögerung ist auch unproblematisch, funktioniert da in jeder Stufe bei mir, ich muss nur auf „Verzögerung“ schalten, es ist also nicht erst mühsam die richtige Verzögerung zu ermitteln. Getestet mit Studioblitzen und Nikkor SB 900/910. Interner Blitz auf Mindetleistung mit – 3,0 EBV einstellen und mit Finger hochklappen, so dass der interne Blitz (nahezu) keine Bildwirkung hat. Alles weitere dann manuell an den externen Geräten einstellen.

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  10. A.T.

    Bislang verwendete ich als Taschenknipse die geniale Canon G9X II (von der ich nach wie vor begeistert bin). Mittlerweile im Preis gesackt, erwischte ich sehr günstig eine Sony RX100 III. Vorweg sei gesagt – in der Bildqualität gibt es zwischen den hier genannten Sony vs. Canon bei RAW-Entwicklung kaum Unterschiede. In sehr dunklen Bedingungen holt die Sony noch etwas mehr raus. Im JPEG-Modus ist mir die Sony zu kontrastreich – Schatten versinken in Schwarz, heller Himmel wird schnell überbelichtet; das kann die Canon ausgewogener. Nun ein kurzer, schneller Vergleich:Canon G9X II Vorteile gegenüber der Sony RX100 III:- kleiner und deutlich leichter als die Sony- Touchscreen- griffiger- JPEG ausgewogener in der Belichtung- Brennweite bis 84 mm (Sony bis 70 mm)- preiswerterSony RX100 III Vorteile gegenüber der Canon G9X II:- Klappdisplay- Sucher- in RAW mehr Details und Farben unter dunklen Verhältnissen- Brennweite ab 24 mm (Canon ab 28 mm)- ins Gehäuse versenkte Bedienungsräder- der ausklappbare Blitz lässt sich mit dem Finger zum indirekten Blitzen nach oben richtenWenn man keinen Sucher und kein Klappdisplay braucht = eindeutig Canon G9X II kaufen! Die kleine Canon macht hervorragende Bilder, ist schnell und passt in die Hosentasche. Im JPEG-Modus (das „Normale“ für den Normalknipser) macht sie bessere, ausgewogenere Fotos. Der Touchscreen erleichtert nicht nur die Bedienung, sondern ist auch sehr praktisch z.B. für den flexiblen Fokus- oder Belichtungspunkt.Möchte man Sucher und Klappdisplay = Sony RX100 III. (Wer 4K Video will und mehr bezahlen – die Nachfolgemodelle).Gut, ich selbst finde einen Sucher oft notwendig (u.a. bei sehr hellen Lichtverhältnissen). Und ein Klappdisplay benutze ich gerne, um aus der Hüfte oder über Kopf zu fotografieren. Für mich also die Sony, auch wenn ich den Touchscreen vermisse.Ich besaß früher mal die Sony RX100. Abgesehen von Sucher, Objektiv und Klappdisplay hat sich die Bildqualität verbessert. Randunschärfen sind kaum noch bemerkbar, was für mich bei der RX100 ein Problem war. Die Einschaltzeit bis zum ersten Foto ist auch besser, die RX100 war eher besinnlich. Als abschließenden Satz möchte ich hinzufügen, dass ich professionell fotografiere und damit meine Brötchen verdiene. Doch wie heißt es: Die beste Kamera ist die, die man dabei hat. Für mich ist die RX100 III z.Zt. die Beste (da ich 4K von den Nachfolgern nicht brauche).Ich hoffe, meine hier geschilderten Erfahrungen können hilfreich sein.

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  11. A.T.

    Bislang verwendete ich als Taschenknipse die geniale Canon G9X II (von der ich nach wie vor begeistert bin). Mittlerweile im Preis gesackt, erwischte ich sehr günstig eine Sony RX100 III. Vorweg sei gesagt – in der Bildqualität gibt es zwischen den hier genannten Sony vs. Canon bei RAW-Entwicklung kaum Unterschiede. In sehr dunklen Bedingungen holt die Sony noch etwas mehr raus. Im JPEG-Modus ist mir die Sony zu kontrastreich – Schatten versinken in Schwarz, heller Himmel wird schnell überbelichtet; das kann die Canon ausgewogener. Nun ein kurzer, schneller Vergleich:Canon G9X II Vorteile gegenüber der Sony RX100 III:- kleiner und deutlich leichter als die Sony- Touchscreen- griffiger- JPEG ausgewogener in der Belichtung- Brennweite bis 84 mm (Sony bis 70 mm)- preiswerterSony RX100 III Vorteile gegenüber der Canon G9X II:- Klappdisplay- Sucher- in RAW mehr Details und Farben unter dunklen Verhältnissen- Brennweite ab 24 mm (Canon ab 28 mm)- ins Gehäuse versenkte Bedienungsräder- der ausklappbare Blitz lässt sich mit dem Finger zum indirekten Blitzen nach oben richtenWenn man keinen Sucher und kein Klappdisplay braucht = eindeutig Canon G9X II kaufen! Die kleine Canon macht hervorragende Bilder, ist schnell und passt in die Hosentasche. Im JPEG-Modus (das „Normale“ für den Normalknipser) macht sie bessere, ausgewogenere Fotos. Der Touchscreen erleichtert nicht nur die Bedienung, sondern ist auch sehr praktisch z.B. für den flexiblen Fokus- oder Belichtungspunkt.Möchte man Sucher und Klappdisplay = Sony RX100 III. (Wer 4K Video will und mehr bezahlen – die Nachfolgemodelle).Gut, ich selbst finde einen Sucher oft notwendig (u.a. bei sehr hellen Lichtverhältnissen). Und ein Klappdisplay benutze ich gerne, um aus der Hüfte oder über Kopf zu fotografieren. Für mich also die Sony, auch wenn ich den Touchscreen vermisse.Ich besaß früher mal die Sony RX100. Abgesehen von Sucher, Objektiv und Klappdisplay hat sich die Bildqualität verbessert. Randunschärfen sind kaum noch bemerkbar, was für mich bei der RX100 ein Problem war. Die Einschaltzeit bis zum ersten Foto ist auch besser, die RX100 war eher besinnlich. Als abschließenden Satz möchte ich hinzufügen, dass ich professionell fotografiere und damit meine Brötchen verdiene. Doch wie heißt es: Die beste Kamera ist die, die man dabei hat. Für mich ist die RX100 III z.Zt. die Beste (da ich 4K von den Nachfolgern nicht brauche).Ich hoffe, meine hier geschilderten Erfahrungen können hilfreich sein.

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  12. A.T.

    Bislang verwendete ich als Taschenknipse die geniale Canon G9X II (von der ich nach wie vor begeistert bin). Mittlerweile im Preis gesackt, erwischte ich sehr günstig eine Sony RX100 III. Vorweg sei gesagt – in der Bildqualität gibt es zwischen den hier genannten Sony vs. Canon bei RAW-Entwicklung kaum Unterschiede. In sehr dunklen Bedingungen holt die Sony noch etwas mehr raus. Im JPEG-Modus ist mir die Sony zu kontrastreich – Schatten versinken in Schwarz, heller Himmel wird schnell überbelichtet; das kann die Canon ausgewogener. Nun ein kurzer, schneller Vergleich:Canon G9X II Vorteile gegenüber der Sony RX100 III:- kleiner und deutlich leichter als die Sony- Touchscreen- griffiger- JPEG ausgewogener in der Belichtung- Brennweite bis 84 mm (Sony bis 70 mm)- preiswerterSony RX100 III Vorteile gegenüber der Canon G9X II:- Klappdisplay- Sucher- in RAW mehr Details und Farben unter dunklen Verhältnissen- Brennweite ab 24 mm (Canon ab 28 mm)- ins Gehäuse versenkte Bedienungsräder- der ausklappbare Blitz lässt sich mit dem Finger zum indirekten Blitzen nach oben richtenWenn man keinen Sucher und kein Klappdisplay braucht = eindeutig Canon G9X II kaufen! Die kleine Canon macht hervorragende Bilder, ist schnell und passt in die Hosentasche. Im JPEG-Modus (das „Normale“ für den Normalknipser) macht sie bessere, ausgewogenere Fotos. Der Touchscreen erleichtert nicht nur die Bedienung, sondern ist auch sehr praktisch z.B. für den flexiblen Fokus- oder Belichtungspunkt.Möchte man Sucher und Klappdisplay = Sony RX100 III. (Wer 4K Video will und mehr bezahlen – die Nachfolgemodelle).Gut, ich selbst finde einen Sucher oft notwendig (u.a. bei sehr hellen Lichtverhältnissen). Und ein Klappdisplay benutze ich gerne, um aus der Hüfte oder über Kopf zu fotografieren. Für mich also die Sony, auch wenn ich den Touchscreen vermisse.Ich besaß früher mal die Sony RX100. Abgesehen von Sucher, Objektiv und Klappdisplay hat sich die Bildqualität verbessert. Randunschärfen sind kaum noch bemerkbar, was für mich bei der RX100 ein Problem war. Die Einschaltzeit bis zum ersten Foto ist auch besser, die RX100 war eher besinnlich. Als abschließenden Satz möchte ich hinzufügen, dass ich professionell fotografiere und damit meine Brötchen verdiene. Doch wie heißt es: Die beste Kamera ist die, die man dabei hat. Für mich ist die RX100 III z.Zt. die Beste (da ich 4K von den Nachfolgern nicht brauche).Ich hoffe, meine hier geschilderten Erfahrungen können hilfreich sein.

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  13. A.T.

    Bislang verwendete ich als Taschenknipse die geniale Canon G9X II (von der ich nach wie vor begeistert bin). Mittlerweile im Preis gesackt, erwischte ich sehr günstig eine Sony RX100 III. Vorweg sei gesagt – in der Bildqualität gibt es zwischen den hier genannten Sony vs. Canon bei RAW-Entwicklung kaum Unterschiede. In sehr dunklen Bedingungen holt die Sony noch etwas mehr raus. Im JPEG-Modus ist mir die Sony zu kontrastreich – Schatten versinken in Schwarz, heller Himmel wird schnell überbelichtet; das kann die Canon ausgewogener. Nun ein kurzer, schneller Vergleich:Canon G9X II Vorteile gegenüber der Sony RX100 III:- kleiner und deutlich leichter als die Sony- Touchscreen- griffiger- JPEG ausgewogener in der Belichtung- Brennweite bis 84 mm (Sony bis 70 mm)- preiswerterSony RX100 III Vorteile gegenüber der Canon G9X II:- Klappdisplay- Sucher- in RAW mehr Details und Farben unter dunklen Verhältnissen- Brennweite ab 24 mm (Canon ab 28 mm)- ins Gehäuse versenkte Bedienungsräder- der ausklappbare Blitz lässt sich mit dem Finger zum indirekten Blitzen nach oben richtenWenn man keinen Sucher und kein Klappdisplay braucht = eindeutig Canon G9X II kaufen! Die kleine Canon macht hervorragende Bilder, ist schnell und passt in die Hosentasche. Im JPEG-Modus (das „Normale“ für den Normalknipser) macht sie bessere, ausgewogenere Fotos. Der Touchscreen erleichtert nicht nur die Bedienung, sondern ist auch sehr praktisch z.B. für den flexiblen Fokus- oder Belichtungspunkt.Möchte man Sucher und Klappdisplay = Sony RX100 III. (Wer 4K Video will und mehr bezahlen – die Nachfolgemodelle).Gut, ich selbst finde einen Sucher oft notwendig (u.a. bei sehr hellen Lichtverhältnissen). Und ein Klappdisplay benutze ich gerne, um aus der Hüfte oder über Kopf zu fotografieren. Für mich also die Sony, auch wenn ich den Touchscreen vermisse.Ich besaß früher mal die Sony RX100. Abgesehen von Sucher, Objektiv und Klappdisplay hat sich die Bildqualität verbessert. Randunschärfen sind kaum noch bemerkbar, was für mich bei der RX100 ein Problem war. Die Einschaltzeit bis zum ersten Foto ist auch besser, die RX100 war eher besinnlich. Als abschließenden Satz möchte ich hinzufügen, dass ich professionell fotografiere und damit meine Brötchen verdiene. Doch wie heißt es: Die beste Kamera ist die, die man dabei hat. Für mich ist die RX100 III z.Zt. die Beste (da ich 4K von den Nachfolgern nicht brauche).Ich hoffe, meine hier geschilderten Erfahrungen können hilfreich sein.

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  14. A.T.

    Bislang verwendete ich als Taschenknipse die geniale Canon G9X II (von der ich nach wie vor begeistert bin). Mittlerweile im Preis gesackt, erwischte ich sehr günstig eine Sony RX100 III. Vorweg sei gesagt – in der Bildqualität gibt es zwischen den hier genannten Sony vs. Canon bei RAW-Entwicklung kaum Unterschiede. In sehr dunklen Bedingungen holt die Sony noch etwas mehr raus. Im JPEG-Modus ist mir die Sony zu kontrastreich – Schatten versinken in Schwarz, heller Himmel wird schnell überbelichtet; das kann die Canon ausgewogener. Nun ein kurzer, schneller Vergleich:Canon G9X II Vorteile gegenüber der Sony RX100 III:- kleiner und deutlich leichter als die Sony- Touchscreen- griffiger- JPEG ausgewogener in der Belichtung- Brennweite bis 84 mm (Sony bis 70 mm)- preiswerterSony RX100 III Vorteile gegenüber der Canon G9X II:- Klappdisplay- Sucher- in RAW mehr Details und Farben unter dunklen Verhältnissen- Brennweite ab 24 mm (Canon ab 28 mm)- ins Gehäuse versenkte Bedienungsräder- der ausklappbare Blitz lässt sich mit dem Finger zum indirekten Blitzen nach oben richtenWenn man keinen Sucher und kein Klappdisplay braucht = eindeutig Canon G9X II kaufen! Die kleine Canon macht hervorragende Bilder, ist schnell und passt in die Hosentasche. Im JPEG-Modus (das „Normale“ für den Normalknipser) macht sie bessere, ausgewogenere Fotos. Der Touchscreen erleichtert nicht nur die Bedienung, sondern ist auch sehr praktisch z.B. für den flexiblen Fokus- oder Belichtungspunkt.Möchte man Sucher und Klappdisplay = Sony RX100 III. (Wer 4K Video will und mehr bezahlen – die Nachfolgemodelle).Gut, ich selbst finde einen Sucher oft notwendig (u.a. bei sehr hellen Lichtverhältnissen). Und ein Klappdisplay benutze ich gerne, um aus der Hüfte oder über Kopf zu fotografieren. Für mich also die Sony, auch wenn ich den Touchscreen vermisse.Ich besaß früher mal die Sony RX100. Abgesehen von Sucher, Objektiv und Klappdisplay hat sich die Bildqualität verbessert. Randunschärfen sind kaum noch bemerkbar, was für mich bei der RX100 ein Problem war. Die Einschaltzeit bis zum ersten Foto ist auch besser, die RX100 war eher besinnlich. Als abschließenden Satz möchte ich hinzufügen, dass ich professionell fotografiere und damit meine Brötchen verdiene. Doch wie heißt es: Die beste Kamera ist die, die man dabei hat. Für mich ist die RX100 III z.Zt. die Beste (da ich 4K von den Nachfolgern nicht brauche).Ich hoffe, meine hier geschilderten Erfahrungen können hilfreich sein.

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  15. A.T.

    Bislang verwendete ich als Taschenknipse die geniale Canon G9X II (von der ich nach wie vor begeistert bin). Mittlerweile im Preis gesackt, erwischte ich sehr günstig eine Sony RX100 III. Vorweg sei gesagt – in der Bildqualität gibt es zwischen den hier genannten Sony vs. Canon bei RAW-Entwicklung kaum Unterschiede. In sehr dunklen Bedingungen holt die Sony noch etwas mehr raus. Im JPEG-Modus ist mir die Sony zu kontrastreich – Schatten versinken in Schwarz, heller Himmel wird schnell überbelichtet; das kann die Canon ausgewogener. Nun ein kurzer, schneller Vergleich:Canon G9X II Vorteile gegenüber der Sony RX100 III:- kleiner und deutlich leichter als die Sony- Touchscreen- griffiger- JPEG ausgewogener in der Belichtung- Brennweite bis 84 mm (Sony bis 70 mm)- preiswerterSony RX100 III Vorteile gegenüber der Canon G9X II:- Klappdisplay- Sucher- in RAW mehr Details und Farben unter dunklen Verhältnissen- Brennweite ab 24 mm (Canon ab 28 mm)- ins Gehäuse versenkte Bedienungsräder- der ausklappbare Blitz lässt sich mit dem Finger zum indirekten Blitzen nach oben richtenWenn man keinen Sucher und kein Klappdisplay braucht = eindeutig Canon G9X II kaufen! Die kleine Canon macht hervorragende Bilder, ist schnell und passt in die Hosentasche. Im JPEG-Modus (das „Normale“ für den Normalknipser) macht sie bessere, ausgewogenere Fotos. Der Touchscreen erleichtert nicht nur die Bedienung, sondern ist auch sehr praktisch z.B. für den flexiblen Fokus- oder Belichtungspunkt.Möchte man Sucher und Klappdisplay = Sony RX100 III. (Wer 4K Video will und mehr bezahlen – die Nachfolgemodelle).Gut, ich selbst finde einen Sucher oft notwendig (u.a. bei sehr hellen Lichtverhältnissen). Und ein Klappdisplay benutze ich gerne, um aus der Hüfte oder über Kopf zu fotografieren. Für mich also die Sony, auch wenn ich den Touchscreen vermisse.Ich besaß früher mal die Sony RX100. Abgesehen von Sucher, Objektiv und Klappdisplay hat sich die Bildqualität verbessert. Randunschärfen sind kaum noch bemerkbar, was für mich bei der RX100 ein Problem war. Die Einschaltzeit bis zum ersten Foto ist auch besser, die RX100 war eher besinnlich. Als abschließenden Satz möchte ich hinzufügen, dass ich professionell fotografiere und damit meine Brötchen verdiene. Doch wie heißt es: Die beste Kamera ist die, die man dabei hat. Für mich ist die RX100 III z.Zt. die Beste (da ich 4K von den Nachfolgern nicht brauche).Ich hoffe, meine hier geschilderten Erfahrungen können hilfreich sein.

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  16. A.T.

    Bislang verwendete ich als Taschenknipse die geniale Canon G9X II (von der ich nach wie vor begeistert bin). Mittlerweile im Preis gesackt, erwischte ich sehr günstig eine Sony RX100 III. Vorweg sei gesagt – in der Bildqualität gibt es zwischen den hier genannten Sony vs. Canon bei RAW-Entwicklung kaum Unterschiede. In sehr dunklen Bedingungen holt die Sony noch etwas mehr raus. Im JPEG-Modus ist mir die Sony zu kontrastreich – Schatten versinken in Schwarz, heller Himmel wird schnell überbelichtet; das kann die Canon ausgewogener. Nun ein kurzer, schneller Vergleich:Canon G9X II Vorteile gegenüber der Sony RX100 III:- kleiner und deutlich leichter als die Sony- Touchscreen- griffiger- JPEG ausgewogener in der Belichtung- Brennweite bis 84 mm (Sony bis 70 mm)- preiswerterSony RX100 III Vorteile gegenüber der Canon G9X II:- Klappdisplay- Sucher- in RAW mehr Details und Farben unter dunklen Verhältnissen- Brennweite ab 24 mm (Canon ab 28 mm)- ins Gehäuse versenkte Bedienungsräder- der ausklappbare Blitz lässt sich mit dem Finger zum indirekten Blitzen nach oben richtenWenn man keinen Sucher und kein Klappdisplay braucht = eindeutig Canon G9X II kaufen! Die kleine Canon macht hervorragende Bilder, ist schnell und passt in die Hosentasche. Im JPEG-Modus (das „Normale“ für den Normalknipser) macht sie bessere, ausgewogenere Fotos. Der Touchscreen erleichtert nicht nur die Bedienung, sondern ist auch sehr praktisch z.B. für den flexiblen Fokus- oder Belichtungspunkt.Möchte man Sucher und Klappdisplay = Sony RX100 III. (Wer 4K Video will und mehr bezahlen – die Nachfolgemodelle).Gut, ich selbst finde einen Sucher oft notwendig (u.a. bei sehr hellen Lichtverhältnissen). Und ein Klappdisplay benutze ich gerne, um aus der Hüfte oder über Kopf zu fotografieren. Für mich also die Sony, auch wenn ich den Touchscreen vermisse.Ich besaß früher mal die Sony RX100. Abgesehen von Sucher, Objektiv und Klappdisplay hat sich die Bildqualität verbessert. Randunschärfen sind kaum noch bemerkbar, was für mich bei der RX100 ein Problem war. Die Einschaltzeit bis zum ersten Foto ist auch besser, die RX100 war eher besinnlich. Als abschließenden Satz möchte ich hinzufügen, dass ich professionell fotografiere und damit meine Brötchen verdiene. Doch wie heißt es: Die beste Kamera ist die, die man dabei hat. Für mich ist die RX100 III z.Zt. die Beste (da ich 4K von den Nachfolgern nicht brauche).Ich hoffe, meine hier geschilderten Erfahrungen können hilfreich sein.

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  17. A.T.

    Bislang verwendete ich als Taschenknipse die geniale Canon G9X II (von der ich nach wie vor begeistert bin). Mittlerweile im Preis gesackt, erwischte ich sehr günstig eine Sony RX100 III. Vorweg sei gesagt – in der Bildqualität gibt es zwischen den hier genannten Sony vs. Canon bei RAW-Entwicklung kaum Unterschiede. In sehr dunklen Bedingungen holt die Sony noch etwas mehr raus. Im JPEG-Modus ist mir die Sony zu kontrastreich – Schatten versinken in Schwarz, heller Himmel wird schnell überbelichtet; das kann die Canon ausgewogener. Nun ein kurzer, schneller Vergleich:Canon G9X II Vorteile gegenüber der Sony RX100 III:- kleiner und deutlich leichter als die Sony- Touchscreen- griffiger- JPEG ausgewogener in der Belichtung- Brennweite bis 84 mm (Sony bis 70 mm)- preiswerterSony RX100 III Vorteile gegenüber der Canon G9X II:- Klappdisplay- Sucher- in RAW mehr Details und Farben unter dunklen Verhältnissen- Brennweite ab 24 mm (Canon ab 28 mm)- ins Gehäuse versenkte Bedienungsräder- der ausklappbare Blitz lässt sich mit dem Finger zum indirekten Blitzen nach oben richtenWenn man keinen Sucher und kein Klappdisplay braucht = eindeutig Canon G9X II kaufen! Die kleine Canon macht hervorragende Bilder, ist schnell und passt in die Hosentasche. Im JPEG-Modus (das „Normale“ für den Normalknipser) macht sie bessere, ausgewogenere Fotos. Der Touchscreen erleichtert nicht nur die Bedienung, sondern ist auch sehr praktisch z.B. für den flexiblen Fokus- oder Belichtungspunkt.Möchte man Sucher und Klappdisplay = Sony RX100 III. (Wer 4K Video will und mehr bezahlen – die Nachfolgemodelle).Gut, ich selbst finde einen Sucher oft notwendig (u.a. bei sehr hellen Lichtverhältnissen). Und ein Klappdisplay benutze ich gerne, um aus der Hüfte oder über Kopf zu fotografieren. Für mich also die Sony, auch wenn ich den Touchscreen vermisse.Ich besaß früher mal die Sony RX100. Abgesehen von Sucher, Objektiv und Klappdisplay hat sich die Bildqualität verbessert. Randunschärfen sind kaum noch bemerkbar, was für mich bei der RX100 ein Problem war. Die Einschaltzeit bis zum ersten Foto ist auch besser, die RX100 war eher besinnlich. Als abschließenden Satz möchte ich hinzufügen, dass ich professionell fotografiere und damit meine Brötchen verdiene. Doch wie heißt es: Die beste Kamera ist die, die man dabei hat. Für mich ist die RX100 III z.Zt. die Beste (da ich 4K von den Nachfolgern nicht brauche).Ich hoffe, meine hier geschilderten Erfahrungen können hilfreich sein.

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  18. A.T.

    Bislang verwendete ich als Taschenknipse die geniale Canon G9X II (von der ich nach wie vor begeistert bin). Mittlerweile im Preis gesackt, erwischte ich sehr günstig eine Sony RX100 III. Vorweg sei gesagt – in der Bildqualität gibt es zwischen den hier genannten Sony vs. Canon bei RAW-Entwicklung kaum Unterschiede. In sehr dunklen Bedingungen holt die Sony noch etwas mehr raus. Im JPEG-Modus ist mir die Sony zu kontrastreich – Schatten versinken in Schwarz, heller Himmel wird schnell überbelichtet; das kann die Canon ausgewogener. Nun ein kurzer, schneller Vergleich:Canon G9X II Vorteile gegenüber der Sony RX100 III:- kleiner und deutlich leichter als die Sony- Touchscreen- griffiger- JPEG ausgewogener in der Belichtung- Brennweite bis 84 mm (Sony bis 70 mm)- preiswerterSony RX100 III Vorteile gegenüber der Canon G9X II:- Klappdisplay- Sucher- in RAW mehr Details und Farben unter dunklen Verhältnissen- Brennweite ab 24 mm (Canon ab 28 mm)- ins Gehäuse versenkte Bedienungsräder- der ausklappbare Blitz lässt sich mit dem Finger zum indirekten Blitzen nach oben richtenWenn man keinen Sucher und kein Klappdisplay braucht = eindeutig Canon G9X II kaufen! Die kleine Canon macht hervorragende Bilder, ist schnell und passt in die Hosentasche. Im JPEG-Modus (das „Normale“ für den Normalknipser) macht sie bessere, ausgewogenere Fotos. Der Touchscreen erleichtert nicht nur die Bedienung, sondern ist auch sehr praktisch z.B. für den flexiblen Fokus- oder Belichtungspunkt.Möchte man Sucher und Klappdisplay = Sony RX100 III. (Wer 4K Video will und mehr bezahlen – die Nachfolgemodelle).Gut, ich selbst finde einen Sucher oft notwendig (u.a. bei sehr hellen Lichtverhältnissen). Und ein Klappdisplay benutze ich gerne, um aus der Hüfte oder über Kopf zu fotografieren. Für mich also die Sony, auch wenn ich den Touchscreen vermisse.Ich besaß früher mal die Sony RX100. Abgesehen von Sucher, Objektiv und Klappdisplay hat sich die Bildqualität verbessert. Randunschärfen sind kaum noch bemerkbar, was für mich bei der RX100 ein Problem war. Die Einschaltzeit bis zum ersten Foto ist auch besser, die RX100 war eher besinnlich. Als abschließenden Satz möchte ich hinzufügen, dass ich professionell fotografiere und damit meine Brötchen verdiene. Doch wie heißt es: Die beste Kamera ist die, die man dabei hat. Für mich ist die RX100 III z.Zt. die Beste (da ich 4K von den Nachfolgern nicht brauche).Ich hoffe, meine hier geschilderten Erfahrungen können hilfreich sein.

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